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Textdaten
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Autor: Johannes Cotta
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Titel: Musikalische Nachbarschaft
Untertitel:
aus: Die zehnte Muse. Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl. S. 24
Herausgeber: Maximilian Bern
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1904
Verlag: Otto Eisner
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Erscheinungsort: Berlin
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Quelle: Commons = Google-USA*
Kurzbeschreibung:
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Die zehnte Muse (Maximilian Bern).djvu
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Musikalische Nachbarschaft.

Wir wohnten übereinander,
Du vier, und drei Treppen ich.
Wir spielten beide Piano,
Es klang oft fürchterlich!

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Begannst du zum Beispiel: „Wenn ich

In deine Augen seh’ –“
Dann paukte ich mit Wonne:
„Ta ra ra bom de ay!“

Und präludiertest sanft du

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In b oder sonst einem moll,

Verbrach ich die Kutschke-Polka
In dur natürlich wie toll.

Warst du bei Liszt und Wagner,
Vor denen mir immer gegraust,

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Dann kultivierte ich liebend

Freund Waldmann und Carl Faust. –

Das ging denn auch auf die Dauer
Natürlich nicht weiter so fort –
Drum bin ich zu dir gekommen

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Und sprach ein vernünftiges Wort.


Zum guten ist alles gewendet;
Kein Trommelfell wird mehr verletzt:
Wir haben uns beide verständigt
Und spielen – vierhändig jetzt.

Joh. Cotta.