Textdaten
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Autor: Richard Zoozmann
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Titel: Krähenlied
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aus: Die zehnte Muse. Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl. S. 127
Herausgeber: Maximilian Bern
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Erscheinungsdatum: 1904
Verlag: Otto Eisner
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Erscheinungsort: Berlin
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Quelle: Commons = Google-USA*
Kurzbeschreibung:
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Die zehnte Muse (Maximilian Bern).djvu
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[127]

Krähenlied.

Drei Krähen fliegen übers Feld –
Sie kreischen, dass es weithin gellt:
     Kra – kra – kra!
Mit seinem Schätzchen lieb und traut

5
Sitzt wohlig sich’s im Heidekraut,

Der Himmel ist uns nah –
     Kra – kra – kra!

Drei Krähen fliegen übers Feld –
Was kümmert uns die ganze Welt?

10
     Kra – kra – kra!

Wenn das, o Kind, die Mutter wüsst’,
Dass du den Burschen hast geküsst,
Als er ins Aug’ dir sah. –
     Kra – kra – kra!

15
Drei Krähen fliegen übers Feld,

Die Liebe selten Treue hält –
     Kra – kra – kra!
Die eine sprach: Hier ist der Ort;
Die zweite rief: Der Bursch ist fort;

20
Die dritte machte: kra –

     Gevatter Storch ist da!

Richard Zoozmann.