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Kleiner Briefkasten (Die Gartenlaube 1860)

Textdaten
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Titel: Kleiner Briefkasten
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 1 bis 52
Herausgeber: Ferdinand Stolle
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1860
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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Heft 3Bearbeiten

[48] Auf die vielen Anfragen nach genaueren Mittheilungen über das „Neu-Deutschland unter dem Aequator“ (Gartenlaube 1859, Nr. 52) können wir nur bitten, an das „Intelligenz- und Anfrage-Bureau für Deutsche in London“ zu schreiben, das sehr gern genaue Auskunft geben wird. Die genaue Adresse desselben lautet:

E. Juch & Comp.

London.

48, Cliftonstreet,Finsbury-Square.

Heft 9Bearbeiten

[144] H. L. in Dresden. Wir haben für derartige Spielereien – denn als solche sehen wir die gewünschten Briefe an – keinen Platz in der Gartenlaube.

R. R. in Kronstadt. Von den österreichischen Buchhandlungen wird unsere Zeitschrift, so viel wir wissen, mit 1 fl. 15–20 kr. verkauft, doch können die traurigen Coursverhältnisse der neuern Zeit wohl eine Preiserhöhung herbeigeführt haben. Außerdem sprechen in Kronstadt die theueren Fracht- und Postspesen etwas mit.

S. in Pulsnitz. Ihre Auflösung des Räthsels hat durch ihre geistreiche Form sehr angesprochen.

Hbgr. in Kolomna (Gouvernement Moskau). Wenn die russische Postbehörde in Moskau den Abonnementspreis für die Gartenlaube einstreicht, so ist sie auch verpflichtet, den Jahrgang regelmäßig und vollständig in den erscheinenden Wochennummern zu liefern. Wenn briefliche Reclamationen nicht helfen, so nehmen Sie die Presse zu Hülfe, es ist das beste Mittel, Uebelstände bekannt zu machen und zu beseitigen.

A. W. in Oppeln. In der letzten Nummer werden Sie bereits eine Mittheilung gefunden haben.

Nlgn. in Nördlingen. Wir bedauern, auf Ihre Vorschläge nicht eingehen zu können.

C. A. W. in Hamburg. Die Gartenlaube druckt nur Originalbeiträge ab, am wenigsten aber kann sie sich dazu verstehen, aus den leichtfertigen Mühlbach’schen Machwerken nachzudrucken.

B. in O. Die „Blätter aus dem Gedenkbuche der Gartenlaube“ werden, wie Sie in heutiger Nummer ersehen, fortgesetzt. Es freut uns, daß dieselben auch in Ihrer Gegend ansprechen.

Heft 12Bearbeiten

[192] L. Kl. in Osth. Wir würden Ihrem Wunsche gern nachkommen, der Betreffende wünscht aber erst nach seinem Tode in der Gartenlaube portraitirt zu werden. Bei seiner pyramidalen Gesundheit wird das freilich noch Jahrzehnte dauern.

C. F. R. in Hamburg. Sie wünschen Aufklärung der widersprechenden Angaben hinsichtlich der Größe der vorweltlichen Thiere in Giebel’n Aufsatz über die fliegenden Drachen der Vorwelt und Zimmermanns Wunder der Urwelt. Lesen Sie gefälligst Burmeisters Kritik dieses wahrhaftigcn Wunderwerkes in der Gartenlaube Jahrgang 1856, S. 310 und Giebels Beleuchtung desselben in der Zeitschrift f. gesammte Naturwissensch. 1859 Bd. IV S. 221, und Sie werden nie wieder einem Fachgelehrten mit Zimmermannschen Wundern opponiren. Wollen Sie sich über die Größenverhältnisse der vorweltlichen Thiere genauer unterrichten, so finden Sie befriedigende und sichere Auskunft in der ganz populär gehaltenen Abhandlung „die Riesenthiere der Vorwelt“ in Giebels Buche: Tagesfragen aus der Naturgeschichte (Berlin 1859, 3. Aufl.), dessen Lectüre Ihnen noch über viele andere allgemein verbreitete Irrthümer Aufschluß geben wird.

M. L. Unsere Mittheilung in Nr. 6 beruht, wie Sie ganz richtig vermuthen, auf einem Irrthum. Das Geschlecht des preußischen Stammes der Freiherrn von Trenck ist noch nicht ausgestorben. In der Lausitz, in Neukirch am Hochwald, lebt noch heute ein Enkel jenes in Paris guillotinirten Freiherrn als hochverdienter Pastor des Ortes.

K. in L. Danke für die Nachricht. Wir werden den Nachdruck der „Erinnerungen der Frau Schrödcr-Devrient“, wo wir ihn auch finden, ohne Nachsicht mit allen gesetzlichen Mitteln auf das Schärfste verfolgen und bitten bei dieser Gelegenheit alle unsere Leser, uns Mittheilungen über etwaige Räubereien zu machen.

B. in B. Allerdings werden die gesammelten Briefe von Felix Mendelssohn-Bartholdy erscheinen und zwar bei Herrmann Mendelssohn in Leipzig. Die beiden Herausgeber, Professor Droysen und Paul Mendelssohn-Bartholdy in Berlin, erlassen so eben einen Aufruf an alle Besitzer Mendelssohn’scher Briefe, dieselben entweder in Original oder in zuverlässigen Abschriften an einen der beiden Genannten einzusenden.

H. in W. Ihre Anfrage, ob sich die Errichtung des Arndt-Denkmals nicht mit der Wiederaufnahme und Vollendung des Hermanns-Denkmals auf der Spitze des Teutoburger Waldes vereinigen lasse, können wir vorläufig noch nicht beantworten. Vor allen Dingen gilt es jetzt, das Resultat der Sammlungen zu einem erfreulichen und großartigen zu machen. – Ihrem Wunsche kommen wir bereits heute nach. Das Portrait Arndt’s ist nach der in Bonn allein existirenden Original-Photographie gefertigt.


Heft 28Bearbeiten

[448]
Kleiner Briefkasten.

Der Verehrerin der Gartenlaube zur Nachricht, daß Herr Professor Bock vorläufig Leipzig nicht verlassen wird und täglich zu sprechen ist.

H. M. in L. Bedauern, von Ihrer freundlichen Offerte keinen Gebrauch machen zu können.

At. in Warschau. Der erste Jahrgang ist gänzlich vergriffen, der zweite Jahrgang ist auf antiquarischem Wege leicht zu erlangen.

S. in F. Wir können Ihnen für diesen Fall nur die „Süddeutsche Zeitung“ (in München erscheinend) empfehlen, die mit vielem Geschick und Freimuth eine gesunde nationale Politik vertritt. Die norddeutschen Blätter verfolgen mehr oder weniger dieselbe, die sogenannte kleindeutsche Richtung, und baben in neuerer Zeit viel an Frische und Entschiedenheit gewonnen.

A. F. in Moskau. Von dem „Drama in der Luft“ können wir keinen Gebrauch machen, dagegen sehen wir Ihren Artikeln über Ihre neue Heimath mit Vergnügen entgegen.

E. B. in L. Die „Schrulle“ scheint sich endlich doch Bahn zu brechen. In den höheren Kreisen der Düsseldorfer Gesellschaft werden in den lithographirten Einladungen jetzt schon Frack und Reifröcke ausdrücklich verbeten. Nur frisch vorwärts qeqen alle Geschmacklosigkeiten! Hoffentlich kommt nächstens auch die Angströhre daran.


Heft 38Bearbeiten

[608]
Briefkasten.

R. in St. Für diesen Fall empfehlen wir Ihnen das so eben erschienene Buch: „Das Leben Jesu“, von Eduard Baltzer, Sprecher der freien Gemeinde in Nordhausen. Die milde versöhnende Weise des Verfassers, die sich in all seinen Werken und Worten ausspricht, hat sich hier glücklich mit den Resultaten der Forschungen vereint.

Frl. Elise W. in S. Die Auflösung der Charade von Goethe finden Sie in Goethe’s Leben von Schaefer, 2. Aufl., 2. Bd., Seite 226, in Goethe’s Leben von Bichoff, 3. Aufl., 4. Bd., Seite 42.

R. C. in Leipzig. Liegt zu Ihrer Disposition.

R. M. in W. Diese Frage ist nur zu beantworten, wenn man weiß, was hier unter Fechtkunst verstanden wird. Diese zerfällt nämlich
  in Stoßen und Hauen.
Ersteres wieder in deutsches und französisches. Letzteres aber in Schlagen mit Glocken oder Körben. Ueber jedes dieser vier verschiedenen Fechtarten sind zahlreiche Lebrbücher geschrieben, die natürlich von ungleichem Werthe sind.


Heft 41Bearbeiten

[656]
Kleiner Briefkasten.

Prof. W r in New-York. Bedaure, von Ihrer Offerte keinen Gebrauch machen zu können, da die Gartenlaube nur Originalartikel bringt. Herrn Dr. Mügge wird die Uebersetzung seiner in unserer Zeitschrift abgedruckten Novelle: „Sigrid, das Fischermädchen“, sicher freuen.

P. v. S. in Stuttgart. Nicht zu gebrauchen, und bitten wir über das Manuscript zu verfügen.

Elise in B. Rückert wohnt in der Nähe Coburgs. Adressiren Sie Ihre Zuschriften nur gefälligst nach Coburg selbst.

Herrn Bürgermeister Schweitzer in Neukirchen. Aus Ihrer werthen Zuschrift haben wir ersehen, daß das Urtheil über Ihren Amtsvorgänger Schweinitz in dem kürzlich von uns veröffentlichten Artikel: „Ein deutscher Dichter und Dulder“ ein ungerechtes. Der Verfasser, welcher unser aufrichtiges Bedauern darüber theilt, läßt Sie hierdurch versichern, daß er dieses Urtheil keineswegs aus directer Quelle geschöpft, sondern einem andern bereits früher gedruckten Aufsatze entlehnt hat.