Textdaten
<<< >>>
Autor: Rudolf Baumbach
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Jeder nach seiner Art
Untertitel:
aus: Die zehnte Muse. Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl. S. 111
Herausgeber: Maximilian Bern
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1904
Verlag: Otto Eisner
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons = Google-USA*
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
Die zehnte Muse (Maximilian Bern).djvu
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[111]

Jeder nach seiner Art.

Nie werden Trauben süss und schwer
An Haselbüschen reifen,
Der Distelfink lernt nimmermehr
Wie eine Drossel pfeifen.

5
Sehnsüchtig klagt im Hollerstrauch

Das Nachtigallenmännchen,
Ich singe nach Vagantenbrauch
Beim Klapp der Deckelkännchen.

Der feilt an einer Elegie,

10
Der schmiedet eine Fabel,

Ich singe in die Winde, wie
Gewachsen mir der Schnabel.

Ich hab’s gelernt im grünen Wald
Beim Rauschen alter Föhren,

15
Und wem mein Singsang nicht gefallt,

Der braucht nicht zuzuhören.

Rud. Baumbach.