Geschichte von Kloster Heilsbronn/Euerfeld

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5. Euerfeld.

Die Hälfte eines dortigen Hofes, des Luchshofes, kaufte 1275 der 12. Abt Rudolf (s. dort) vom Abt Hermann in Zell. Heilsbronn mußte davon jährlich 15 Maas Waizen an die St. Johanniskirche beim Stift Haug abreichen. Unter dem 13. Abt Heinrich von Hirschlach erhob sich über diesen Kauf zwischen den Äbten von Heilsbronn und Zell Streit, welcher 1291 schiedsrichterlich beigelegt wurde. Nicht lang darauf kaufte das Kloster auch die andere Hälfte des Hofes und bewirthschaftete denselben, wie den Mönchshof in Randersacker, in eigener Regie. Es gehörten dazu 124 Mgn. Ackerland, 4 Morgen Wald beim neuen See, 5 Pferde etc. Später wurde der Hof verpachtet; der Pachter mußte jährlich 30 Malter, gleich 14 Simra, 2 Metz, 18 Maas Korn liefern. Die um 1407 völlig niedergebrannten Baulichkeiten wurden nicht wieder hergestellt und die Grundstücke an vier Bauern verpachtet.