Eine deutsche Literaturgeschichte

Textdaten
<<< >>>
Autor: unbekannt
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Eine deutsche Literaturgeschichte
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 51, S. 808
Herausgeber: Ernst Keil
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1866
Verlag: Verlag von Ernst Keil
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung: Buchempfehlung: August Kobersteins „Grundriß der Geschichte der deutschen Nationalliteratur“
Blätter und Blüthen
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[808] Eine deutsche Literaturgeschichte.[WS 1] Wir Deutschen sind nicht arm an guten Geschichten der Entwickelung unsers Schriftenthums, des Nationalschatzes, dessen wir uns mit ungetrübter Freude und berechtigtem patriotischen Stolze rühmen dürfen. Die Werke von Menzel, Vilmar, Gervinus, Schäfer,[WS 2] Weber, Gödeke, Kurz u. a. m. verdienen jedes in seiner Art und Richtung die Anerkennung, die sie gefunden haben und großen Theils noch finden. Keines der genannten Bücher übertrifft aber an gründlicher Kenntniß und tiefer Durchdringung des massenhaften Materials wie an Selbstständigkeit, Schärfe und Feinheit des Urtheils ein Werk, das sich in übergroßer Bescheidenheit nur als einen „Grundriß der Geschichte der deutschen Nationalliteratur“ einführt. Welcher literarisch gebildete Deutsche kennt nicht dies vortreffliche Buch, mit welchem der bekannte Professor der alten Schulpforta August Koberstein ein unvergängliches Denkmal gestiftet hat, das seinen Namen den ersten Literarhistorikern aller Nationen und Zeiten ebenbürtig an die Seite stellt? Wer sich ernstlicher mit der Geschichte unseres Schriftenthums beschäftigen will, für den ist das soeben in neuer Auflage – in drei Bänden bei W. Vogel in Leipzig – erschienene Werk geradezu unentbehrlich, wie aus ihm manche neuere Darsteller unserer Literaturgeschichte, mit und ohne Namen, reichlich geschöpft haben. Eine Empfehlung eines solchen Buches ist unnöthig, aber hinweisen wollen wir darauf, daß für den reifen deutschen Mann, wie für den studirenden Jüngling, kaum eine trefflichere Weihnachtsgabe gedacht werden kann, als Koberstein’s ausgezeichneter Grundriß.



Anmerkungen (Wikisource)

  1. dazu: Berichtigung (Die Gartenlaube 1867/6)
  2. Johann Wilhelm Schaefer (1808-1880): Grundriß der Geschichte der Deutschen Literatur. Bremen 1836. books.google