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Die Schillerstiftung (Die Gartenlaube 1860/8)

Textdaten
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Titel: Die Schillerstiftung
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aus: Die Gartenlaube, Heft 8, S. 128
Herausgeber: Ferdinand Stolle
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Erscheinungsdatum: 1860
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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[128] Die Schillerstiftung nimmt immer größere Dimensionen an. Nicht nur, daß beim Vorstand wöchentlich und oft nicht unbedeutende Waarensendungen einlaufen, die Lotterie zu Gunsten der Stiftung findet auch immer mehr Anklang und Absatz. Augenblicklich sind bereits 183,000 Loose verkauft, und noch täglich laufen Bestellungen, namentlich aus Oesterreich und Amerika, ein. Sehr unterstützt wird der edle Zweck der Lotterie durch die wahrhaft prachtvollen Geschenke, welche von nah und fern, besonders von deutschen Frauen einlaufen. Dadurch wird auch der Vorstand wieder in den Stand gesetzt, bedeutende Mittel auf die Hauptgewinne zu verwenden, und die Ausloosung dürfte etwas anständiger ausfallen, als die mit großem Pomp ausposaunte deutsch-österreichische Lotterie für verwundete Krieger.

Als Hauptgewinne bezeichnet man bereits: Eine Brosche mit vielen Brillanten und einer Haarlocke von Schiller – das bereits öfters erwähnte Gartenhaus mit Garten in Eisenach – das von dem Vorstand angekaufte, bei Freiburg an der Unstrut reizend gelegene Haus des Turnvaters Jahn – 200 Stück goldene Herren- und Damen-Uhren – – sechs prachtvolle Flügel – Gemälde tüchtiger Meister etc. etc.