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Deutschlands merkwürdige Bäume: Die „Riesenschlangenkiefer“ bei Bendestorf in Hannover

Textdaten
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Titel: Deutschlands merkwürdige Bäume: Die „Riesenschlangenkiefer“ bei Bendestorf in Hannover
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 10, S. 164
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1897
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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Die Gartenlaube (1897) b 164.jpg

Deutschlands merkwürdige Bäume: Die „Riesenschlangenkiefer“ bei Bendestorf in Hannover.
Nach der Natur gezeichnet von Herm. Stuhr.

Deutschlands merkwürdige Bäume: Die „Riesenschlangenkiefer“ bei Bendestorf in Hannover.[WS 1] (Mit Abbildung.) Der „Armleuchterfichte“ bei Offenbach am Main, die wir in Nr. 45 des vorigen Jahrgangs der „Gartenlaube“ unsern Lesern in Bild und Wort vorgeführt haben, reihen wir heute eine merkwürdige Kiefer an. Sie wurde vor kurzem im Walde bei Bendestorf, einer kleinen Ortschaft unweit der Station Klecken an der Bremen-Harburger Bahn, entdeckt, und der Volksmund gab ihr bald den Beinamen „Riesenschlange“. In der That täuscht der schuppige, rotbraune, auf der Erde im grünen Moose liegende Stamm des Baumes den Anblick des Leibes einer Riesenschlange vor. Das Wurzelende, welches auf dem kleineren Bildchen in größerem Maßstab dargestellt ist, hat dabei entschieden die Gestalt eines Tierkopfes, dem man je nach der mehr oder weniger lebhaften Phantasie die Formen eines Molchkopfes oder gar Drachenhauptes zusprechen kann. Der mächtige Stamm hat bei der ersten Biegung einen Umfang von 1,06 m; seine Länge mißt von der Wurzel bis zu der Biegung 2,55 m und bis zum ersten Ast 5,30 m. Unser Holzschnitt ist die Wiedergabe einer an Ort und Stelle aufgenommenen Zeichnung.

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Anmerkungen (Wikisource)

  1. w:Bendestorf liegt im Landkreis Harburg.