Deutscher Menschenhandel

Textdaten
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Autor: unbekannt
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Titel: Deutscher Menschenhandel
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aus: Die Gartenlaube, Heft 36, S. 576
Herausgeber: Ernst Keil
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Erscheinungsdatum: 1864
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[576] Deutscher Menschenhandel. Unter Anknüpfung an den in Nr. 33 und 35 enthaltenen Artikel „Deutscher Menschenhandel der Neuzeit“ macht man uns aus Hessen darauf aufmerksam, daß in der darmstädtischen Provinz Oberhessen dieser schandbare Schacher das „grassirende Uebel“ sei. Nun hat zwar der erwähnte Aufsatz bereits mitgetheilt, wie auch in einzelnen hessischen Gegenden das schmachvolle Gewerbe im Schwange gehe, unser Referent weist aber ausdrücklich darauf hin, daß es hier nicht katholische, sondern vielmehr durchweg protestantische Kirchspiele, namentlich die beiden Orte Hochweisel und Niederweisel seien, in welchen die Seelenverkäufer ihren Hauptsitz aufschlagen, um junge Mädchen nach England zu verhandeln. Die Gerechtigkeit erfordert, daß auch dies Moment gebührend zur Oeffentlichkeit gebracht werde.