Der dumme Bauer

Textdaten
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Autor: Fritz Hohmann
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Titel: Der dumme Bauer
Untertitel:
aus: Märchen aus Bayern, S. 41
Herausgeber: Karl Spiegel
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum: 1913
Erscheinungsdatum: 1914
Verlag: Selbstverlag des Vereins für bayrische Volkskunde und Mundartforschung
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Erscheinungsort: Würzburg
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Quelle: Commons
Kurzbeschreibung:
Wie Ziff. 25: Dunkles a, dem o ähnlich.
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28. Der dumme Bauer[1].
(Mittelfranken: Rothenburg o. Tbr.)

Da war amal a Bauer. Der hat si an Gaul kaufn wolln. Etz hats kan mehr ge(b)m. Etz is er zu an Juda ganga. Der hatn an Kürbis gebm und hat gsocht, er soll nen afm Berg ausbrütn (ü wie i). Etz is sei … kalt worn. Etz is er aufgstandn und hatn Kürbis nunterkollern lassn. Etz is er an an Baam higstoßn und da is der Kürbis ausenandergfalln. Und a Has war in den Eck drin bei dem Baam. Etz is der Has dervogsprunga. Etz hat der Bauer gmaant, es wär sei Gaul, und hat gschria: „Hi, Ha, Heingerla, da is dei Dadi!“


Aufgezeichnet und erzählt wie vorher.


  1. Vgl. dazu: Bolte und Bolioka, die Anmerkungen zu Grimms Kinder- und Hausmärchen Nr. 32. – Köhler, Kl. Schriften 1, 323. (Fr. H.)