Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Tuma, Franz
Band: 48 (1883), ab Seite: 104. (Quelle)
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Noch ist eines zeitgenössischen Compositeurs A. Tuma zu gedenken, über dessen Lebens- und Bildungsgang uns alle Nachrichten fehlen, während wir eine Anzahl seiner Compositionen kennen, die sich auf dem Gebiete der musikalischen Theorie, der Kirchenmusik und des Kirchengesanges, sowie des Liedes bewegen. Die Titel derselben sind: „Messe Nr. 1 für Sopran, Mezzosopran (oder Alt) und Baß, mit erläuternden Bemerkungen über den richtigen Vortrag, die richtige Auffassung und singgemäße Ausdrucksweise des Meßtextes. Partitur und Stimmen und separat auch die Orgelstimme“ (Wien 1860, Spina); – „Zwei- und dreistimmige Singübungen mit lateinischem Texte und beigefügter deutscher Uebersetzung für Sopran und Alt (oder Tenor und Baß), Zum Gebrauche bei dem Unterrichte angehender Kirchensänger“, zwei Hefte (Wien 1862, Wessely); – „Duette für Sopran und Alt mit Pianoforte zum Schulgebrauch“. Heft 1 [“Abendfeier“: „Wie ist der Abend so traulich“ – „Vergißmeinnicht“: „Es blüht ein schönes Blümchen“ – „Wanderlied“: „Vögel singen, Blumen blüh’n“] (Wien 1863, Spina); – „Kirchenarien auf verschiedene Zeiten und Feste des Kirchenjahres für eine Singstimme (Mezzosopran, Alt oder Bariton) mit Orgel“, Heft 1: 1) „Am Feste Maria Reinigung und den Festen der heiligen Jungfrauen“; 2) „Am Feste der Erscheinung des Herrn“; 3) „Im Advent“; 4) „In den Fasten (am Passionssonntage)“; 5) „Am Sonntage Quinquagesima“; 6) „Am Sonntage Septuagesima“ (Wien 1863, Spina); – „Glockenstimmen. Gedicht von J. N. Vogl. Für zwei Singstimmen mit Begleitung des Piano“ (Wien 1865, Spina).