BLKÖ:Schlik, Sebastian

Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 30 (1875), ab Seite: 114. (Quelle)
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40. Sebastian S. (gest. 1528), von der Ellbogner Linie; ein Sohn ihres Stifters Hieronymus aus dessen Ehe mit einer von Zelking. Sebastian hatte in den Jahren 1504, 1506 und 1507 viele Verdrießlichkeiten mit der Stadt Ellbogen, welche sich in Folge dessen unter sächsischen Schutz begeben hatte. Als endlich dieselben beigelegt wurden, kehrte sie wieder unter den Schutz Sebastian’s zurück. Für seinen König war er nach Ungarn gegen Johann Zapolya, den Usurpator der Krone Ungarns, ausgezogen und fand dort den Tod, 1528, auf dem Felde der Ehre. Er war unvermält geblieben. Sebastian war, wie sein Vetter Stephan und überhaupt sein ganzes Haus, ein eifriger Anhänger der Lehre Luther’s, mit dem er im Briefwechsel gestanden und der sich einmal in seinen Nöthen sogar um Schutz an den Ellbogner Grafen Sebastian gewendet. –