BLKÖ:Mieg, Johann Friedrich

Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Miedke, Anna
Nächster>>>
Miel, Peter
Band: 18 (1868), ab Seite: 232. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
Johann Friedrich Mieg (Pfarrer) in der Wikipedia
Johann Friedrich Mieg in Wikidata
GND-Eintrag: 117027162, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Mieg, Johann Friedrich|18|232|}}

Mieg, Johann Friedrich (Schriftsteller, geb. zu Lingen 23. Mai 1744, Todesjahr unbekannt[WS 1]). M. war in den Jahren 1770–1776 holländischer Gesandtschaftsprediger zu Wien, später wurde er churpfalzbayerischer Kirchenrath und Prediger bei der h. Geistkirche zu Mannheim. Für dieses Lexikon hat er Interesse durch die Herausgabe der Schrift: „Vertraute Briefe des Grafen von V*** über den Zustand der Wissenschaften in Wien“ (1774, 8°.). Außerdem erschienen von ihm zu Wien gedruckt: „Die Gerechtigkeit, eines Volkes Zierde: Eine Busspredigt“ (Wien 1770); – „Predigt über Sprüche Salomonis. 14, 34“ (ebd. 1770, 4°.); – „Predigten“ (ebd. 1770, Blumauer, gr. 8°.); – „Predigt über Psalm 67“ (ebd. 1772, 8°.); – „Specimen de mechanismo in causa religionis etc. caute vitando“ (Viennae 1776, Blumauer, gr. 8°.). Seine in Wien gehaltene Abschiedspredigt ist unter dem Titel: „Abschiedspredigt zu Wien“ (Ulm 1776, 8°.) erschienen. Seine übrigen Schriften führt Meusel im „gelehrten Deutschland“ an. Wann er gestorben, ist nicht bekannt. Ein Johann Friedrich Mieg[WS 2] starb am 23. April 1788. Da es aber zwei Schriftsteller Mieg mit gleichen Taufnamen Johann Friedrich gibt, deren einer am 23. April 1788 gestorben, so läßt sich nicht festsetzen, ob es das Todesdatum des hier gemeinten M. sei.

Meusel (Joh. Georg), Das gelehrte Teutschland (Lemgo 1783, Meyer, 8°.) Vierte Ausgabe, Bd. II, S. 568.

Anmerkungen (Wikisource)