BLKÖ:Löhlein, Gottlob Oswald

Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 15 (1866), ab Seite: 388. (Quelle)
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Löhlein, Gottlob Oswald (protestantischer Theolog, geb. zu Wiesen im Bambergischen 7. Jänner 1772, Todesjahr unbekannt). Besuchte das Gymnasium zu Coburg und bezog dann die Universität zu Göttingen. Der Seelsorge sich widmend, kam er 1797 als Pastor nach Ruzenmoos in Oberösterreich, 1809 in gleicher Eigenschaft nach Zauchthal in Oesterreichisch-Schlesien. Nachdem er 21 Jahre die Seelsorge in zwei protestantischen Gemeinden des Kaiserstaates versehen hatte, nahm er im Jahre 1818 einen Ruf nach Ober-Sulzbach im Ansbach’schen an, dem er noch im März d. J. folgte. Die von ihm im Drucke erschienenen, in Kaysers Bücherlexikon fehlenden Schriften sind: „Stimmen Gottes (nicht wie es bei Gräffer heißt: Stunde Gottes) an alle Krieger und Nichtkrieger, ein christliches Wort der Belehrung, der Zurechtweisung und des Trostes für die Zeit des Krieges und Friedens“ (Brünn 1814); – „Das Mahl des göttlichen Friedens, ein Abendmahlbuch, den allgemeinen Bedürfnissen und insbesondere jenen der gegenwärtigen Zeit angemessen“ (Sulzbach 1815). Löhlein war überdieß Senior der evangelischen Gemeinden A. C. im Prerauer und Hradischer Kreise Mährens, Unterschul-Inspector und Administrator des mährischen Prediger-Witwen-Institutes.

Moravia (ein Unterhaltungsblatt, kl. 4°.) 1815, Nr. 41, S. 160. – Oesterreichische National-Encyklopädie von Gräffer und Czikann (Wien, 8°.) Bd. VI, S. 542.