Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 7 (1861), ab Seite: 178. (Quelle)
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Hännel auch Hennel, Maximilian (Bildnißmaler in Wien, lebte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts). Füßli in seinen „Annalen“ nennt ihn „Einen geschickten Porträtmaler in Oel und Pastel, von dessen Geburt und Tod nichts hat in Erfahrung gebracht werden können. Seine besten Arbeiten verfertigte er von 1730 bis 1742.“ Nagler aber, der ihn Marx H. nennt, vermuthet, daß er mit dem Maler Maximilian Handel (geb. in Böhmen 1696, gest. in Wien 1758), dessen Dlabacz gedenkt und der sich in Wien mit seinen Arbeiten Beifall erwarb, eine und dieselbe Person sei, was auch nicht unwahrscheinlich ist. Mecheln in seinem Catalog der kaiserlichen Gallerie in Wien führt zwei Gemälde dieses Künstlers an, einen Greis mit plattem Haupthaar, kleinem Lippen- und Kinnbart, und einen Jüngling mit braunen Locken, im schwarzen Rocke mit einer Hemdkrause. Beide Bilder sind lebensvolle Studien.

[182] Fueßli (H. Rudolph), Annalen der bildenden Künste für die österreichischen Staaten (Wien 1801, Schaumburg, 8°.) Theil I, S. 13, Anmerkung e. – Nagler (G. K. Dr.), Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München, Fleischmann, 8°.) Bd. V, S. 499. – Dlabacz (Gottfried Johann), Allgemeines historisches Künstler-Lexikon für Böhmen und zum Theile auch für Mähren und Schlesien (Prag 1815, Gottl. Haase, 4°.) S. 556. – Mechel (Chr. v.), Verzeichniß der Gemälde in der k. k. Gemälde-Gallerie in Wien (ebd. 1783, Camesina, 8°.) S. 292.