Album der Schlösser und Rittergüter im Königreiche Sachsen IV. Section/H08

Heft 7 des Erzgebirgischer Kreis Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen von Gustav Adolf Poenicke
Heft 8 der Section Erzgebirgischer Kreis
Heft 9 des Erzgebirgischer Kreis
Die Beschreibungen sind auch als Einzeltexte verfügbar unter:
  1. Oberschöna
  2. Callenberg
  3. Mittelfrohna
  4. Naundorf


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Oberschöna.


Dieses Dorf, in Urkunden auch Oberschönau genannt, liegt an der Chaussee zwischen Freiberg und Oederan, fast zwei Stunden von erstgenannter Stadt entfernt, circa elfhundert Fuss über dem Meere, und erstreckt sich fast eine halbe Stunde lang in der Richtung von Südost nach Nordwest. Das Dorf ist von dem Kirchbach, vom Volke Körrbach genannt, durchflossen, der an der Grenze des Amtes Augustusburg entspringt und nahe bei Oberschöna die grosse Striegiss in sich aufnimmt. Die Häuser des Ortes bestehen aus dreiundachtzig Feuerstätten, nämlich neunundzwanzig Bauergütern, zweiunddreissig Gärtnergrundstücken, dreissig Häuslerwohnungen und einigen Zechenhäusern und sind in einem ziemlich breiten Thale erbaut, dessen östliche Höhen nahe am Bache ziemlich steil ansteigen, im Westen dagegen sich sanft abdachen. Die Einwohnerschaft, welche aus mehr als siebenhundert Personen besteht, nährt sich hauptsächlich von Feldbau und Viehzucht, doch befinden sich darunter auch mehrere Bergleute. Südöstlich von Oberschöna erreicht das Gebirge, welches von Kleinschirma, als von Norden her, sanft ansteigt, seine bedeutendste Höhe und senkt sich dann steil nach dem Michelzer Grunde hin, wo sich vorzüglich der Spitzberg durch einige Felsen auszeichnet, die aus ganz reinem, weissem Quarz bestehen, der hier zu Tage ausgeht, und gleich dem bekannten Quarz auf dem weissen Flinz am schlesischen Riesengebirge sich ganz vortrefflich zur Erzeugung von Glas eignen würde. In früheren Zeiten war hier, namentlich nach Osten hin, ein sehr ergiebiger Silberbergbau, und besonders ausgezeichnet durch reiche Ausbeute erscheint die Zeche „unverhoffter Segen Gottes Erbstolln“ indem dieselbe sich binnen drei Vierteljahren völlig verbaute, so dass nicht nur die Verlagskosten sondern auch ein bedeutender Gewinn erzielt wurden. Minerophilus, ein pseudonymer Schriftsteller des vorigen Jahrhunderts, schreibt: „es sei vor einigen Jahren ein bergmännisch Geschrei gewesen auf dem Dorfe zu Oberschöna, wobei es geschehen, dass in etlichen Quartalen über dreissig Zechen gemuthet und gebaut worden und des Schärfens kein Ende gewesen“. Auf einer dieser Gruben, Augustus genannt, fuhr im Jahre 1717 der Czaar Peter der Grosse an, arbeitete darin mit eigener Hand und nahm das gewonnene Silbererz mit sich nach Petersburg. – Die schon erwähnte Grube „unverhoffter Segen Gottes Erbstolln“ war im Jahre 1801 wieder aufgenommen und der Kux gab einen Thaler funfzehn Groschen Zubusse. Noch jetzt zeugen eine Menge alter Halden von dem vormaligen eifrigen Betriebe des hiesigen Bergbaues. Erwähnenswerth ist der Gasthof zu Oberschöna, wo das Frachtfuhrwerk, welches nach Freiberg, Oederan oder auch abwärts der Chaussee nach dem drei Stunden entfernten Frankenberg geht, Vorgespann zu nehmen pflegt, weshalb der Wirth eine Anzahl Pferde hält die ihm guten Nutzen bringen. In der Nähe dieses Gasthofs endete im Jahre 1816 unter den Händen eines Mörders ein nach der Heimath wandernder Frankenberger Bürger, welches traurige Ereigniss auf der Unglücksstätte durch einen Stein, mit dem Namen und Todestage des Ermordeten, bezeichnet ist. Bemerkenswerth ist ferner die unbegreifliche Caprice, mit welcher man die Chausse zwischen Freiberg und Oederan in einer weitgedehnten Krümmung anlegte, deren westlich gebildeten stumpfen Winkel ein fast drei Viertelstunden langer Fussweg verkürzt und interessant dabei der Umstand, dass auch der Kaiser Napoleon, als er im Jahre 1812 mit der Kaiserin Marie Louise von Zwickau nach Dresden reiste, sich tadelnd über diesen Strassenbau aussprach, der durch einen Neubau leicht hätte abgeändert werden können.

[58] Stattlich hervor aus dem Thale ragen die Gebäude des Rittergutes Oberschöna, dessen Schloss aus drei Etagen besteht, elf Fenster Breite zeigt eine Schieferbedachung trägt, und von äusserst angenehmen Gartenanlagen umgeben ist. Als im Jahre 1632 die Kaiserlichen dem Dorfe Oberschöna einen Besuch abstatteten, wurde das alte Schloss von ihnen niedergebrannt, und erhob sich erst nach einigen Jahren wieder aus der Asche. Das Rittergut ist nicht unbedeutend, enthält schöne Waldungen, eine vorzügliche Schäferei und eine weitbekannte Brauerei, in der das „Oberschönaer Doppelbier“ gebraut wird, welches Jahre lang von der Allerhöchsten Familie getrunken und zu den besten Lagerbieren des Landes gezählt wurde. Zu dem Gerichtsbezirke des Rittergutes gehörten vormals die Dörfer Kirchbach und Oberreichenbach.

Das Rittergut Oberschöna war in frühester Zeit Eigenthum der alten Familie von Schönberg, die durch Bergbau zu grossem Reichthume gelangte und im Meissnerlande und Erzgebirge bedeutende Güter besass. Im Jahre 1399 wird Dietrich von Schönberg als Herr auf Sachsenburg und Oberschöna genannt, und 1488 gehörten diese Güter nebst Neusorge und Börnichen dem geheimen Rathe Caspar von Schönberg, welcher sammt seiner Gemahlin, Barbara von Maltitz, auf einem in der Capelle zu Sachsenburg eingemauerten Denksteine genannt ist. Sein Sohn war Hans von Schönberg, der um das Jahr 1559 starb und Oberschöna Moritz von Schönberg vererbte, welcher 1612 als Herr auf Börnichen, Auerswalde, Wingendorf und Oberschöna mit Tode abging. Der nächste Besitzer Oberschönas war Nikolaus von Schönberg, der die schweren Leiden des dreissigjährigen Krieges zu ertragen hatte. Er war Oberkreissteuereinnehmer und Amtshauptmann und schenkte 1657 der hiesigen Kirche ein Legat von 1500 Gülden, mit der Bedingung, dass an seinem jedesmaligen Namenstage die Zinsen dieses Capitals an Schulkinder und arme Leute vertheilt werden sollten. Sein Bild befindet sich in der Kirche. – Nach des Amtshauptmanns von Schönberg Tode gelangte Oberschöna in Besitz des Geheimrathes Adam Friedrich von Schönberg, welcher 1707 starb und acht Rittergüter hinterliess. Ihm folgte Johann Tham von Schönberg, gestorben 1748. Der letzte Herr auf Oberschöna aus dem Geschlecht der Schönberge war der Berghauptmann Curt Alexander von Schönberg, welcher 1761 zur letzten Ruhe einging, worauf das Gut bis 1771 an den Amtshauptmann von Gersdorf auf Mittelsayda und von diesem an die Familie von Carlowitz gelangte. Grosse Verdienste um die Schulverhältnisse des Erzgebirges und Oberschönas insbesondere erwarb sich der Domherr von Carlowitz. Nach ihm wurde das Gut Eigenthum des königlich Sächsischen Cultus-Ministers Hans Georg von Carlowitz, dessen Gemahlin, Jeanette Caroline geborene von Schönberg aus dem Hause Pfaffroda, am 5. Juni 1826 zu Dresden starb und auf hiesigem Friedhofe ihre Schlummerstätte fand. Das Bild dieser edlen wohlthätigen Dame wird in der Kirche aufbewahrt. – Der jetzige Besitzer von Oberschöna ist Herr Kammerherr E. M. von Carlowitz.

Es wurde bereits erwähnt, dass der dreissigjährige Krieg traurige Tage über Oberschöna gebracht habe, und namentlich geschah dies im Jahre 1632, wo eines Sonntags in der Frühe ein Croatenschwarm in das unglückliche Dorf einbrach. Die bestürzten Einwohner, welche grösstentheils in der Kirche waren, stürzten auf den Ruf: „die Croaten kommen!“ voller Entsetzen ins Freie, während die wilden Gäste bereits in die Wohnungen eindrangen und mit aller Brutalität der Soldaten damaliger Zeit zu wirthschaften begannen. Langsam erhoben sich dunkle Rauchwolken, denen bald die hellen Flammen folgten. Das Schloss mit seinen Nebengebäuden, die Kirche, das Pfarrhaus, die Schule und einige Wohnhäuser gingen in Feuer auf. Während die Freibeuter die Leute misshandelten und ihre beste Habe plünderten, hatte nebst mehreren Mitgliedern seiner Gemeinde auch der Oberschönaer Pfarrer Johann Petzold die Flucht ergriffen, wurde aber vor dem Dorfe von einigen verfolgenden Croaten eingeholt, von denen einer nach dem wehrlosen Pfarrherrn eine Feuerwaffe abschoss, deren Kugel dem Unglücklichen die Kinnlade zerschmetterte und in dem Muskeln des Halses stecken blieb. Ein alter schlachtenergrauter Croat aber war über seines Kameraden Grausamkeit dergestalt entrüstet, dass er diesen sofort niederstach und den schwerverwundeten Prediger freundlich ermunterte, seine Flucht fortzusetzen ehe andere Unmenschen seines Corps herbeikämen. Petzold wankte, mit Blut überströmt, davon, und kam glücklich nach Freiberg, wohin schon vorher sein Weib mit den Kindern in Sicherheit gebracht worden war, und hier hatte er eine dreissigwöchentliche, schmerzliche Kur abzuwarten, nach deren Beendigung der Genesene in der Domkirche eine fröhliche Dankpredigt hielt. – Ein zweites Unglück traf Oberschöna 1681 wo wiederum ein Brand stattfand der auch die neue Kirche in Asche legte, ein Schicksal, welches dieselbe auch 1761 heimsuchte. Als man 1755 in dem herrschaftlichen Erbbegräbnisse eine neue Gruft auswerfen wollte stiessen die Arbeiter auf ein altes Grab in welchem ein zwar verwitterter aber doch noch kenntlicher männlicher Körper lag. Um den Hals desselben hing eine Kette und an deren Ende eine kleine Goldmünze mit der Inschrift: „die güldene Gesellschaft 1589“. Bekanntlich stiftete Churfürst Christian I. einen „Orden aufrichtiger Vertraulichkeit“ unter dem Namen „die güldene Gesellschaft“, dessen Insignien er nur an fürstliche und sehr bevorzugte Personen verlieh und selbst mit in das Grab nahm. Das Mitglied der güldenen Gesellschaft, dessen Ueberreste man in Oberschöna fand, war ohne Zweifel Moritz von Schönberg. – Die Kirche zu Oberschöna stand vor der Reformation unter der Dompropstei Meissen und deren Sedes Freiberg. Eingepfarrt hierher ist das nahe Dorf Linda; Filial ist Wegefarth. Die Collatur über Kirche und Schule zu Oberschöna steht dem Rittergutsbesitzer zu.

M.     



[59]
Callenberg.


Das Dorf Callenberg, nebst den dazu gehörigen Ortstheilen Ober-Callenberg und Nieder-Callenberg, liegt eine Stunde südöstlich von Waldenburg an der Strasse nach Hohenstein und besteht aus einhundert und dreissig Häusern mit zwölfhundert Einwohnern, von denen die meisten Strumpfwirker sind und eine besondere Innung bilden. Westlich vom Dorfe liegen ein Teich und eine Mühle, nördlich das Callenberger Holz.

Das hiesige Rittergut wird in einer Urkunde vom Jahre 1307 erwähnt, wo es Eigenthum des Ritters Friedrich von Calenberg war; in der Mitte des funfzehnten Jahrhunderts aber gehörte es dem Bruder des bekannten Kunz von Kaufungen, der, nach der Volkssage, hier die Strickleiter anfertigen liess, welche er bei Entführung der churfürstlichen Prinzen benutzte, und auch die zwei grossen Eichen in der Nähe des Rittergutes gepflanzt haben soll. Dass Kaufungen auf Callenberg häufig seinen Wohnsitz hatte beweisen viele schriftliche Dokumente, auch ist der Brief, welchen Hans Schwalbe wenige Tage vor dem Prinzenraube an Kunz von Kaufungen schrieb an „den Erbaren strengken Jungker Cunradt von Kauffungen uf Kahlenberg“ gerichtet. Nach dem furchtbaren Gericht, welches Churfürst Friedrich über die verwegenen Prinzenräuber ausübte, und welches auch den Herrn auf Kahlenberg wegen der unüberlegten Aeusserung: „das Nest werden sie wohl finden, aber die Vögel sind ausgeflogen“ auf das Schafott lieferte, finden wir bis zum Ende des funfzehnten Jahrhunderts als Besitzer auf Kahlenberg Junker Dietrich von Kaufungen, bei dessen Familie das Gut bis 1581 blieb. Schon im Jahre 1564 war Callenberg an Balthasar von Taubenheim gekommen, der Vormund einiger unmündigen Kinder Dietrichs von Kaufungen gewesen zu sein scheint, um 1570 aber gehörte das Gut bereits wieder den Kaufungen. Von ihnen erzählt eine im hiesigen Pfarrarchive aufbewahrte alte Schrift: „Gedenk Verzeichnis nach anleitung auss den Alten Kirchregistern, der Pfarrer so damals Plebani sind genennet worden vnndt Kirchrechnung gehalten haben“ dass „am 2. September 1568 Wolfgang Bürkner von Glauchau, als Pfarrherr hierher gezogen und anfängklich im grosen ansehen bei den Jungkern zum Callenbergk, alss Cunrad, Haubold‚ Dietrich, Siegemunde, Nickel vndt Georgen gewessen und grose Gunst bei ihnen gehabt. Als aber gedachte Jungkern zu des Gottshauses hechsten schaden sich unbefugter weise zu ihren nutz darinne zu hauen und verkauffen unterstanden hat gedachter Herr Pfarrer solchen frevel ihnen nicht lenger gestatten wollen vndt gebürlicher weise sie darumb gestraffet. Darauf die gedachten Jungkern einen Zorn auf ihn geworffen, mit beträuung ihn vff der Cantzel zu erschiessen. Auss furcht zu rettung seines lebens hat er eilende seinen Dienst bei dem Herrn Superintendenten zu Waldenburgk alss Inspectori der Pfarr Callenbergk resigniret. Inn solchem seinen Exilio ist er entlich bei seinem Sohne Danielo Bürknero, Cantori zu Eger nach zwei Jahren gestorben. – Inndess hat das gantze geschlecht der Jungkern von Kauffungen vff Cahlenberg, Got der Herr nach seinem gerechten Gericht also gestrafft, das sie geschwinde und balt nach einand gestorben sein.“ Der Pfarrer Bürkner hat mehrere auf diesen Streit bezügliche Schriften verfasst, worunter sich auch ein lateinisches Schreiben an den damaligen Superintendenten zu Waldenburg, M. Nikol Seydel, befindet, worin diesem der Vorwurf gemacht wird, dass er sich des Pfarrers nicht hinreichend angenommen habe. Der Superintendent wollte diesen Verdacht nicht auf sich ruhen lassen und hat den Hauptmann von Lindenau die in das Kirchenbuch eingehefteten diesen Streit betreffenden Notizen herauszuschneiden, was bei der Kirchenvisitation 1596 auch geschah, der Pfarrer Bartholomäus Mann zu Callenberg aber, um bei der Nachwelt nicht in Verdacht zu kommen als ob er andere und wichtigere Dinge der Vergessenheit anheim geben wollen, hat den ganzen Hergang der Sache auf einem besonderen Blatte mitgetheilt und im Archive niedergelegt. Bemerkenswerth [60] ist, dass das Absterben der genannten Junker von Kaufungen mit auffallender Schnelligkeit stattfand, worin natürlich die damalige Zeit ein Gottesurtheil erblickte. Nach dem Kirchenbuche starb Georg von Kaufungen am 11. October 1578 zu Santremont in Brabant, Nikel blieb am 10. Februar 1579 in einem Gefecht, Conrad starb am 18. August 1580 im achtunddreissigsten Lebensjahre zu Callenberg, Sigismund zehn Tage darauf, neunundzwanzig Jahre alt, und Dietrich wurde am 31. Juli 1581 in hiesiger Kirche beerdigt. Wo Haubold von Kaufungen hingekommen ist darüber fehlen alle Nachrichten, doch scheint er 1582 ebenfalls nicht mehr am Leben gewesen zu sein, denn in diesem Jahre verkauften die Kaufungenschen Erben Callenberg an Georg von Schönburg-Waldenburg, der das Gut 1605 seinem Vetter Wolf III. von Schönburg-Penig überliess. Dieser starb 1612 und Callenberg fiel an seine acht Söhne, Wolf Ernst, Hans Georg, Otto Wilhelm, Hans Heinrich, Hans Casper, August Siegfried, Christian und Wolf Heinrich von Schönburg, von denen, wegen bedeutender Schuldenlast, es 1618 an Jacob von Bellyn verkauft wurde. Der nächste Besitzer Callenbergs war Christoph von Dobeneck, der das Gut 1650 an den Oberstleutnant Heinrich Hildebrand Edlen von der Planitz veräusserte. Heinrich August Edler von der Planitz verkaufte 1714 das Rittergut an den Grafen Christian Heinrich von Schönburg-Waldenburg, welcher es bis zu seinem 1753 erfolgtem Tode behielt, worauf es an den einzigen Sohn, Christian August, Grafen von Schönburg-Waldenburg gelangte. Als dieser 1754 kinderlos starb fiel Callenberg mit Waldenburg an die nächsten Lehnsvettern, die Grafen Friedrich Albert von Schönburg-Hartenstein und Albert Carl Friedrich von Schönburg-Stein. Ersterer starb 1786 kinderlos, der Letztere schon 1765 mit Hinterlassung eines einzigen Sohnes, des Grafen Otto Carl Friedrich, welcher 1786 in alleinigen Besitz von Callenberg gelangte. Graf Otto Carl Friedrich, der 1790 in den Reichsfürstenstand erhoben wurde, starb 1800, und Callenberg erbte nun dessen ältester Sohn, S. Durchlaucht Fürst Otto Victor von Schönburg-Waldenburg, der es gegenwärtig noch besitzt.

Die Gebäude des Rittergutes Callenberg standen früher in der Mitte des Dorfes, nahe bei der Kirche, bis 1800 der grösste Theil derselben durch eine Feuersbrunst eingeäschert wurde, worauf man sie auf der jetzigen Stelle neu baute. Dieselben haben durch den Herrn Besitzer in neuerer Zeit viele und bedeutende Veränderungen und Verbesserungen erfahren. – Zu dem Rittergute Callenberg gehören ausser dem Dorfe gleichen Namens auch das Dorf Langenberg, funfzig Häuser in Langenchursdorf, neun Häuser in Niederlungwitz, drei Häuser und eine Mühle in Oberwinkel, ein Haus in Falken und vierunddreissig Häuser nebst Kirche, Pfarre und Schule zu Mühlau.

Zu den reichsten Kirchen des Landes gehört ohne Zweifel die zu Callenberg, denn sie besitzt ausser den liegenden Gründen ein Vermögen von etwa 50000 Thalern, mit Ausschluss der mit dem Kirchenvermögen verwalteten Staats-Entschädigungs-Renten, an welche jedoch nur die recessherrschaftliche Gemeinde Callenberg ein Recht hat. Diesen Reichthum verdankt das alte Gotteshaus dem Ablass, welcher ihr mittelst eines noch im Original vorhandenen und beim Pfarrarchiv befindlichen, von zwölf Erzbischöfen und Bischöfen unter Papst Johann XXII., zur Zeit des sogenannten babylonischen Exils von Avignon aus, unter dem 5. November 1323 ausgestellten Ablassbriefes verliehen worden ist, und welchem der Bischof von Meissen, Witigo, im Jahre 1325 die Confirmation gegeben hat. Dieser Ablassbrief ist noch völlig erhalten und lesbar, nur sind die Wachssiegel sehr defekt. – Die Kirche war im Mittelalter der heiligen Katharina geweiht und hat die Spuren ihres wahrscheinlich sehr hohen Alterthums durch mannigfache Veränderungen verloren, nur ein rothes Kreuz und gothische Zierrathen an der Sakristeithüre erinnern an die vorübergezogenen Jahrhunderte. Der Altar ist einer der bekannten Schrankaltäre, worin sich fünf Hauptfiguren, Maria, Katharina, Margarethe, Paulus und Petrus darstellend, und ausserdem viele kleinere Figuren befinden, und stammt aus dem funfzehnten oder höchstens den ersten beiden Jahrzehnten des sechszehnten Jahrhunderts her. Obgleich die Bildhauerarbeit dieses Altars nicht eben hohen künstlerischen Werth verräth, zeichnet sich dieselbe doch durch ihre reiche Vergoldung aus. – Der Thurm wurde 1776 erbaut. Ausser dem Gottesacker, der die Kirche umgiebt, ist noch ein zweiter, oberhalb des Dorfes in östlicher Richtung gelegener Friedhof vorhanden, der bereits seit dem Jahre 1577 besteht und immer dann benutzt wird wenn der andere mit Leichen besetzt ist. – Das Pfarramt, mit liegenden Gründen, Getreide, Holz und einigen Geldgefällen dotirt, übt das Lehnsrecht über zwei Gartennahrungen. Die Pfarre wurde wahrscheinlich 1638 erbaut und mag mancherlei Reparaturen erlitten haben, es war jedoch zuletzt sehr nothwendig einen Neubau vorzunehmen der auch im Jahre 1843 zur Ausführung kam. Ein Wirthschaftsgebäude trug man ab, und die übrigen erfuhren eine Reparatur. – Callenberg ist der Geburtsort des durch die Herausgabe des beliebten Taschenbuchs zum geselligen Vergnügen bekannt gewordenen Hofraths Becker.

O. M.     



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Mittelfrohna.


Mittelfrohna bildet einen Theil des stundenlangen Ortes, welcher ausserdem auch noch aus den Dörfern Oberfrohna, Niederfrohna und Jahnshorn besteht, und liegt etwa eine Stunde von Penig an dem Frohnbache, welcher den drei Dörfern ihren Namen gab. Der Frohnbach entspringt auf den Fluren des Altenburgischen Dorfes Russdorf, verbindet sich in Mittelfrohna mit dem fast eben so starken Limbacher Wasser, bildet überall einen sehr angenehmen, weitgeöffneten Thalgrund bis an das Ende von Niederfrohna, wendet sich dann plötzlich westlich der Mulde zu, durchfliesst noch einen viertelstündigen, tiefen, bewaldeten, romantischschönen Grund und vereinigt sich zwischen Wolkenburg und Zinnberg mit der Mulde. – Mittelfrohna zählt zweiundzwanzig Güter, fünf Gärten und vierundsiebzig Häuser, worunter eine Druckerei nebst Färberei, zwei Mühlen und eine Schmiede, sowie eine Kirche, Filial von Niederfrohna, eine Schule und ein Rittergut mit ziemlich neunhundert Einwohnern. Oberfrohna hat achtzehn Bauergüter, funfzehn Gartennahrungen, vierundfunfzig Häuser, eine Schule und achthundert Bewohner; Niederfrohna besteht aus den geistlichen Gebäuden, einem Gerichtshause, siebenundzwanzig Gütern, vier Gärten, zweiundvierzig Häusern und fast sechshundert Einwohnern, auch hat es drei Mühlen und zwei Schmieden. In früherer Zeit mag hier ein Rittergut gewesen sein, welches später zerschlagen und in Bauergüter verwandelt wurde. Jahnshorn (Ganshorn) hat sechszig Einwohner, acht Handbauern und einen Gärtner, und liegt zwischen Mittelfrohna und Niederfrohna dergestalt, dass es mit beiden vollständig verbunden ist.

Ueber die Gründung Frohnas fehlen alle Nachrichten. Zuerst geschieht des Ortes im Jahre 1236 Erwähnung, wo ein Ritter Jost von Frona in einer zu Wolkenburg ausgestellten Urkunde als Herr eines hier befindlichen Edelsitzes genannt wird. In der Mitte des vierzehnten Jahrhunderts hauste hier Conrad von Flurstädt, dessen in den Jahren 1357 und 1361 Erwähnung geschieht, und von dem man mit ziemlicher Gewissheit weiss, dass er um 1364 gestorben ist. Hans von Flurstädt besass das Gut 1409 und Eusebius von Flurstädt 1490. Der letzte Besitzer Frohnas aus dem Geschlechte der Flurstädte ist Asmus von Flurstädt gewesen, der 1585 Mittelfrohna an Georg von Schönberg auf Sachsenburg und Limbach verkaufte. Oberfrohne; sowie ein Theil von Mittelfrohne hatte schon längere Zeit dem adligen Geschlecht von Meckau gehört, welchem auch das Rittergut Limbach zustand. Als 1536 Dietrich von Meckau mit Tode abging, fielen Limbach und die genannten Theile von Frohna als offene Lehen an Herzog Georg den Bärtigen, welcher dieselben an den Geheimrath und Oberhauptmann zu Glauchau, Wolf von Schönberg auf Sachsenburg und Kleinsorge, übertrug, so dass die Familie Schönberg nach der Erkaufung des Rittergutes Mittelfrohna das ganze Dorf mit beiden Gütern besass. Nach Georgs von Schönberg 1588 erfolgtem Tode erbte Mittelfrohna sein Sohn Georg, der 1614 starb, und das Gut wiederum seinem Sohne dem Berghauptmann Georg Friedrich von Schönberg vererbte. Dieser starb 1650 und sein Sohn der Berghauptmann Caspar von Schönberg verkaufte Mittelfrohna, um für den Kaufpreis das Rittergut Pfaffroda zu erwerben. Im Jahre 1750 gehörte das Gut Mittelfrohna dem Fabrikbesitzer [61] Siegert in Chemnitz und zu Ende des achtzehnten Jahrhunderts besass es ein Herr von Reitzenstein, der während der Kriegsjahre, und namentlich 1813, hier schreckliche Drangsale auszuhalten hatte. Vom Jahre 1821 an kam Mittelfrohna in Besitz der gräflich Schönburg-Glauchauischen Familie und durch eine Vermählung an den königlich Sächsischen Oberleutnant Herrn Adolf Ernst von Wilucki, welcher mit seiner Gemahlin auf dem Gute wohnt.

Die Einwohnerschaft zu Frohna beschäftigt sich hauptsächlich mit Landwirthschaft und Strumpfwirkerei, und letzteres Gewerbe wird hier so eifrig betrieben, dass 1830 die Mittelfrohnaer Strumpfwirker eine Innung gründeten. Bis zum Jahre 1835 wurde hier viele Leinwand gebleicht, und bis 1808 auch gewebt, da Nieder- und Mittelfrohna für mehrere Regimenter der Sächsischen Armee den Leinwandbedarf lieferten und bedeutenden Absatz dieses Artikels auf der Leipziger Messe fanden; jetzt aber ist dieser Industriezweig fast gänzlich erloschen. Traurig waren die Schicksale, welche das grosse wohlhabende Dorf im siebenjährigen und letzten französischen Kriege trafen, nicht minder verwahrt das Kirchenbuch zu Niederfrohna auch manche grauenhafte Nachricht von dem schrecklichen Treiben der Soldaten im dreissigjährigen Kriege und traurige Schilderungen der Hungerjahre 1770 bis 1772, wo der Dresdner Scheffel Korn mit vierundzwanzig Thalern und der Sack Gerste mit achtzehn Thalern bezahlt wurden. Noch erinnern sich viele Bewohner der Dörfer Nieder-, Mittel- und Oberfrohna der Schreckenstag im Anfange des Octobers 1813, wo von dem Heere der Verbündeten Penig zwei Tage lang beschossen wurde um die darin steckenden Franzosen zu vertreiben. An diesen Tagen plünderten die Soldaten Mittelfrohna und Niederfrohna, raubten das Vieh und misshandelten, ausser anderen Schändlichkeiten, zwei alte Greise dergestalt, dass sie bald darauf an den empfangenen Verletzungen starben. In den Jahren 1813 und 1814 wüthete in beiden Dörfern ein schreckliches Nervenfieber, das eine grosse Menge Menschen hinwegraffte. Auch das Feuer hat in Mittelfrohna manches Opfer verlangt. So brannte 1828 das Zeisslersche Gut nieder und 1836 vernichteten die Flammen zwei andere Bauergüter, das Richtersche und das Heilmannsche, welche beide Feuersbrünste durch die Bosheit einer Magd entstanden waren.

Mittelfrohna hat eine hübsche im Jahre 1821 neu erbaute Kirche, welche Filial von Niederfrohna ist. Dieselbe besitzt einen in Wildenfels gearbeiteten marmornen Taufstein, welchen der Gemeindevorsteher des nach Mittelfrohna eingepfarrten Dorfes Fichtigsthal, Johann Gottlieb Müller, 1834 der Kirche schenkte. Das Altarbild, Jesus am Oelberge betend, gestärkt von dem Engel, ist ein Werk des Advokaten Ranje in Löwenhain, von welchem es die Ortsjugend in Gemeinschaft mit einigen Hauswirthen für den hiesigen Altar ankaufte. Ein schöner, geschmackvoller, silberner Kelch wurde der Kirche von den Kindern des früheren Factors Biltz 1820 verehrt, die dadurch das Andenken des Vaters ehren und ein von ihm geleistetes Versprechen erfüllen wollten. Die Glocken sind aus neuerer Zeit. – Das Schulhaus ist im Jahre 1838 neu erbaut worden.

O. M.     



[63]
Naundorf
bei Freiberg.


Zu den ansehnlichsten Dörfern des Erzgebirgischen Kreises gehört ohne Zweifel unser Naundorf, welches wegen der vielen sächsischen Ortschaften gleichen Namens Naundorf bei Freiberg, oder auch bei Grüllenburg genannt wird. Es liegt eine starke Stunde nordöstlich von erstgenannter Stadt und ebensoweit südwestlich von Grüllenburg an der alten Strasse in das Reich, die erst in den Jahren 1817 und 1818 völlig chaussirt wurde, und schliesst die vierstündige zusammenhängende Häuserreihe, welche durch die zusammenstossenden Dörfer Dittersbach, Burkersdorf, Oberbobritzsch und Niederbobritzsch gebildet wird. Naundorf beginnt nicht weit von Niederbobritzsch, dehnt seine Häuserlinie von Südwest nach Nordost eine halbe Stunde lang an dem Bobritzschflusse hinunter und läuft da, wo die Chaussee den Ort durchschneidet, in zwei nach Osten und Westen getheilte Seitenarme aus. Die Fluren Naundorfs grenzen nördlich mit Niederschöna, östlich mit dem Tharander Walde, südlich mit Folge und Falkenberg. Das ganze Dorf zählt in 180 Häusern etwa 1200 Einwohner, die theils Landwirthschaft treiben, theils beim Bergbau, oder in dem Grüllenburger Forste beschäftigt sind. Am oberen Ende des Dorfes vereinigt sich die Bobritzsch mit dem ansehnlichen Colmnitzbache, und zwischen Naundorf und Niederbobritzsch mündet der Traugottstolln. Die Gegend ist nicht rauh (1150 Fuss über dem Meere) und zeichnet sich durch treffliche Aecker aus, auf denen man sogar gute Flachsernten erzielt. Im Orte befinden sich ein bedeutender Gasthof, eine ansehnliche Mahl- und Schneidemühle, sowie eine königliche Försterei, deren Bewohner das Naundorfer Revier des Tharander Forstes verwaltet, und ein an Feldbesitz reiches Erbgericht. Bemerkenswerth ist auch ein Hufengut, das bereits seit dreihundert Jahren der Familie Heber gehört und immer vom Vater auf den Sohn forterbte. Der Stammvater dieser alten Landwirthsfamilie hiess Melchior Heber, und noch ist sein Leichenstein vorhanden, dessen Inschrift wir weiter unten mittheilen wollen.

In Naundorf befinden sich zwei Rittergüter. Das eine derselben ist neuschriftsässig und steht im westlichen Arme des Ortes, dessen Ende es bildet. Dasselbe heisst das Mühlengut, Gehegegut, Herrengut und Hennigsche Gut, und die dazu gehörigen Unterthanen werden die Hennigsche Gemeinde genannt. Nahe dabei befindet sich der Gasthof, ein Chausseehaus und eine steinerne Brücke über die Bobritzsch. – Das zweite Rittergut zeigt unsere Abbildung. Dasselbe ist altschriftsässig, liegt in einem Seitengrunde des Thales an des Dorfes westlichem Ende ziemlich hoch über der Bobritzsch an einem hübschen Wäldchen und ist durch einen grossen Garten von der Chaussee getrennt. Dasselbe hat ein ansehnliches Gehöfte und ein wohlgebautes Herrenhaus, auch gehört dazu das durch wichtigen Forstbestand bedeutende Freigut zu Niederschöna. Besitzer desselben ist Herr C. F. B. Albert.

Im Jahre 1721 brach in Naundorf ein Feuer aus, welches unter anderem das Pfarrhaus mit vielen darin aufbewahrten Urkunden verzehrte. Unter den geretteten Schriften befindet sich auch eine vom Bischof Dietrich zu Meissen ausgestellte Urkunde vom Jahre 1404, worin der Pfarrherr Stephan Schneider in Naundorf auf Grund eines offenen bischöflichen Briefes zum [64] Lehnsherrn über zwei hiesige Gärten ernannt wird. Die Kirche zu Naundorf ist 1783 neu erbaut worden. Sie steht fast in der Mitte des Dorfes nahe bei dem Albertschen Rittergute auf dem hohen Ufer der Bobritzsch und verbindet Einfachheit, Licht und Geräumigkeit mit geschmackvoller Bauart. Von den drei Glocken ist die grosse 1479, die mittle 1638 gegossen worden. Als Wohlthäter des Gotteshauses zeichneten sich aus Leberecht Patzig, Besitzer der Obermühle, welcher auf seine Kosten Kanzel und Altar errichten liess, Gottlob Wahl, der 1784 die Taufkanne, Salome Bernhardt, die 1785 die Taufschüssel, Rosine Heydin, die 1779 einen silbernen Hostienteller, Israel Heyde, der 1779 einen stark vergoldeten Kelch, der Rittergutsbesitzer Albert, welcher eine schwarze Kanzelbekleidung, sowie die Ortsjugend eine rothe Altarbekleidung anschafften. Zum Jubelfeste des Jahres 1830 schenkten die Herrschaften der Kirche eine schöne stark vergoldete Hostienschachtel und von der Gemeinde empfing sie eine vergoldete Weinkanne. Endlich hat sich um das Gotteshaus auch der Rittergutsbesitzer Hennig sehr verdient gemacht, indem er demselben 1827 eine vollständige blausammetne mit Silber gestickte Altarbekleidung nebst weissem Uebertuche, sowie 1830 eine blausammetne mit Silber verzierte Kanzelbekleidung verehrte.

Wenn man in den Kirchen der Städte und Dörfer häufig alte steinerne Denkmäler längst verstorbener Bürger, Geistlichen und Edelleute findet, so liegt der Grund darin, dass diese bevorzugten und bemittelten Stände damals eine solche Auszeichnung beanspruchten und es den Hinterlassenen zur Pflicht machten, ihre Andenken auf diese Art zu ehren; nimmer aber wurde ein gleicher Vorzug von den Landleuten beansprucht, die unter einem einfachen mit hölzernem Kreuze geschmückten Hügel vermoderten. Um so merkwürdiger ist daher auf hiesigem Friedhofe ein Leichenstein (der beim Neubau der Naundorfer Kirche, nur dadurch der Vernichtung entging, dass man ihn als Mauerstein benutzte) indem derselbe vor bald dreihundert Jahren einem Bauersmann errichtet wurde. Auf demselben befindet sich ein von vier kräftigen Pferden gezogener Frachtwagen, neben welchem der Verstorbene, die Peitsche schwingend, rüstig dahinschreitet, und darunter folgende Grabschrift: „Im Leben hatte ich an Fahren mein Vergnügen, und fuhr an diesen bald und bald an jenen Ort. Im Tode spantt ich aus, lüss alles Fahren liegen, und fuhr andern Seelen nach in sichern Himmels Port. Anno 1580 den 11. Tagk Aprillis um 6 Uhr Nachmittags den Montag nach Quasi modo Geniti ist der Ehrsame Melchor Heber in Gott selig entschlafen. D. G. G. Seines Alters 60 Jahre.“ Oberhalb des Leichensteins sind folgende Bemerkungen eingehauen: „Diesen Stein hat Georg Heber seinem Gross-Gross-Vater zum guten Andenken renoviren lassen den 10. July 1743. Diess Denkmal lüss bei dem neuen Kirchenbau seinem Ur-Ur-Grossvater zu Ehren abermal erneuern Karl Gottlob Heber 1783. –“

O. M.     



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