ADB:Rost, Ernst Reinhold

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Artikel „Rost, Ernst Reinhold“ von Bruno Baentsch in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 53 (1907), S. 525–529, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Rost,_Ernst_Reinhold&oldid=- (Version vom 8. August 2020, 15:57 Uhr UTC)
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Rost: Ernst Reinhold R. war geboren am 2. Februar 1822 in Eisenberg (Sachsen-Altenburg) als Sohn des Archidiakonus Christian Friedrich Rost und seiner Ehefrau, der Tochter des Pfarrers Glasewald aus Nöbdenitz bei Ronneburg, und zwar als jüngstes von acht Geschwistern. Bis zum Jahre 1831 wurde der Knabe, der schon früh eine hervorragende Begabung für fremde Sprachen zeigte, vom Vater unterrichtet. Nach dessen Tode wurde er auf Eisenberger Schulen für das Gymnasium in Altenburg vorbereitet, das er 1838 bezog. Nachdem er dieses mit Auszeichnung verlassen hatte, bezog er im J. 1842 die Universität Jena, auf der er sich dem Studium der Theologie (unter Hoffmann, Hase, Baumgarten-Crusius, Grimm und Rückert) und der orientalischen Sprachen widmete. Für die semitischen Sprachen und das Türkische war Stickel sein Lehrer; für die indogermanischen Sprachen dagegen war er mehr oder weniger auf Selbsthülfe angewiesen. Im Februar 1846 bestand er die erste theologische Prüfung in Altenburg. Da er sich aber innerlich nicht zum Geistlichen berufen fühlte, nahm er keine Stelle als Hülfsgeistlicher an, sondern widmete sich theils in Jena, theils in Eisenberg dem weiteren Studium der orientalischen Philologie. Im J. 1846 veröffentlichte er bereits seine Erstlingsarbeit über den Genitiv der dekhanischen Sprachen, und 1847 promovirte er in Jena zum Doctor der Philosophie auf Grund einer Abhandlung über die Grammatik der singhalesischen Sprache. Im J. 1847 entschloß er sich, nach England zu gehen, weil dieses Land wegen seiner nahen Beziehungen zu Indien dem jungen Orientalisten die meisten Hülfsmittel zu seinen Forschungen zu bieten versprach (also nicht im J. 1848 und nicht aus politischen Gründen, wie es nach dem Nekrolog im Globus Bd. 69, S. 179 den Anschein hat). Von 1847–1849 hielt er sich zunächst in London auf, wo er sich seiner wissenschaftlichen Fortbildung widmete und die birmanischen und Pali-Handschriften des britischen Museums katalogisirte. Der Drucklegung des Kataloges stellten sich jedoch finanzielle Schwierigkeiten und sonstige Bedenken entgegen. Als Frucht dieser Katalogisirungsarbeiten ergab sich ihm aber eine Abhandlung über den Manusara, d. h. über ein im Pali von Manûraya verfaßtes birmanisches Civilgesetzbuch, das auf dem achten und neunten Buche des Manu beruht. Die Abhandlung erschien in A. Weber’s Indischen Studien, Bd. 1 (1850), S. 315 ff. Trotz aller Connexionen und Empfehlungen – er hatte u. a. Beziehungen zu dem preußischen Gesandten in London, v. Bunsen – wollte es ihm aber nicht gelingen, in London eine feste Stellung zu erlangen. Er ging deshalb 1849 nach Ickworth in der Grafschaft Suffolk, wo er dem Ortsgeistlichen, Reverend Lord Arthur Hervey, Unterricht im Sanskrit und im Deutschen ertheilte. Da ihm der Aufenthalt in dessen Hause aber bald verleidet wurde, nahm er im J. 1850 eine ihm von dem Schriftsteller Mac Farlane angebotene Stelle als Lehrer an der Domschule [526] von Canterbury an, wo er außer im Deutschen auch im Hebräischen Unterricht ertheilte. Bereits im J. 1853 vertauschte er diese Stelle aber mit einer Professur für orientalische Sprachen an der Missionsanstalt zu St. Augustin (St. Augustines College) in Canterbury, wo er seine reichen Sprachkenntnisse endlich in geeigneter Weise verwerthen konnte. Er unterrichtete hier im Sanskrit, Tamulischen, Chinesischen, Kisuaheli, Malaiischen, Hindostani, Mahratti, Persischen, Portugiesischen, Holländischen und ab und zu auch im Arabischen, Birmanischen, Singhalesischen, Pali und Tibetanischen. Seine Thätigkeit an diesem College war ihm so ans Herz gewachsen, daß er sie bis ans Ende seines Lebens beibehalten und die Mühe nicht gescheut hat, von London, wo er später in hervorragender Stellung wirkte, wöchentlich einmal nach Canterbury zu fahren. In Canterbury, wo er bis 1868 wirkte, katalogisirte er (1851) die „Palmblätterhandschriften“ der kaiserlichen Bibliothek in St. Petersburg (abgedruckt in dem Catalogue des Manuscrits et Xylographes orientaux de la Bibliothèque Impériale de St. Petersbourg, 1852, Sect. XVI–XXIV, p. 629–657). Für diese ausgezeichnete Arbeit erhielt er ein Honorar von 1000 M. (nicht bloß von 300 M., wie in der Gartenlaube 1865, S. 141 f. mitgetheilt ist) und den russischen St. Annenorden. Im J. 1853 veröffentlichte er „Nachträge zu Gildemeister’s Bibliotheca sanscrita“ in der Zeitschrift der Deutsch. Morgenl. Gesellschaft, Bd. 8, S. 604 ff., und im J. 1861 machte er sich auf Vorschlag des Verlegers Trübner in London daran, die ersten fünf Bände der Werke des 1860 verstorbenen Sanskritisten H. H. Wilson für die von diesem Verleger beabsichtigte Gesammtausgabe vorzubereiten. Im J. 1861/62 erschienen die beiden ersten Bände, während die drei weiteren Bände infolge einer Erkrankung des Herausgebers und seiner inzwischen erfolgten Berufung nach London erst 1864 und 1865 erscheinen konnten. R. hat sich hier bemüht, die meist vor 30 bis 40 Jahren erschienenen Artikel (die sich meist auf Religion und Litteratur der Inder beziehen) durch Anbringung von Verbesserungen und Ergänzungen, die in eckigen Klammern beigefügt wurden, dem derzeitigen Stande der Wissenschaft nach Möglichkeit anzupassen. Im Anfange des Jahres 1863, während eines längeren Aufenthaltes in Deutschland, vermählte sich der nunmehr 41jährige mit Minna Laue, der Tochter des Gerichtsraths J. F. Laue aus Salza in der Provinz Sachsen. In demselben Jahre wurde R. von Canterbury nach London als correspondirender Secretär der Royal Asiatic Society of Great Britain and Ireland als Nachfolger Rosen’s berufen. Als solcher wirkte er bis 1869. Unter seiner Redaction sind die Bände 41–46 des Journal of the Royal Asiatic Society erschienen. Im J. 1869 endlich erfolgte seine Berufung in das ebenso einflußreiche wie verantwortungsvolle und arbeitsreiche Amt des Oberbibliothekars des India Office in London. Hier hat R. nun 24 Jahre hindurch eine sehr ersprießliche Thätigkeit entfaltet, die ihm die reichste Anerkennung der Orientalisten aus allen Welttheilen eingetragen hat. Seine Verdienste liegen hier nicht nur in der Vermehrung des Bücherbestandes, der besseren Ordnung der Werke, der Erleichterung des Leihverkehrs, der Lockermachung oft beträchtlicher Summen für wichtige Ankäufe und zur Herstellung großartiger Publicationen, sondern vor allem auch in der thatkräftigen Unterstützung und Förderung, die er allen rathsuchenden Gelehrten zu Theil werden ließ, und in der Bereitwilligkeit, ihnen das Gewünschte zu verschaffen und mit dem reichen Schatze seines Wissens ihnen zu Gebote zu stehen. Ein wesentliches Verdienst erwarb er sich auch dadurch, daß er (1869) die Katalogisirung der indischen Handschriften der Bibliothek des India Office (die durch Haas, Eggelin und Windisch ausgeführt wurde), und [527] die Katalogisirung der Druckschriften derselben Bibliothek in die Wege leitete. Von letzterem Katalog ist 1888 der erste Band erschienen; den zweiten Band hat R. noch selbst in Angriff angenommen, hat ihn aber nicht vollenden können, da er im J. 1896 starb. Der von ihm bearbeitete erste Theil dieses Bandes erschien 1897 unter dem Titel „Catalogue of the Library of the India Office. Vol. II, Part. I: Sanscrit books. Ed. by R. Rost. London Eyre“. Sonst hat R. sich noch verdient gemacht durch die Herausgabe von „Brian Houghton Hodgson’s Miscellaneous Essays relating to the Indian Subjects“, 2 Bde. 1880 [Das Werk bezieht sich in der Hauptsache auf die Völkerschaften Vorderindiens, ihre Sprache, Grammatik, Körperbau, Abstammung], ferner von „Miscellaneous Papers relating to Indo-China and the Indian Archipelago 1886/7“ (London; Trübner) [52 verschiedene werthvolle Artikel aus orientalischen Zeitschriften aus den Jahren 1808–1879 enthaltend mit zahlreichen Fußnoten Rost’s]. Ferner fungirte er als Herausgeber einer bei Trübner erschienenen „Collection of Simplified Grammars of the principal Asiatic and European Languages“, und gab die drei letzten Bände von Trübner’s „Record. A Journal devoted to the Literature of the East with Notes and Lists of Current American, European and Colonial Publications“ heraus (1889–1891). Die von R. für diesen Record geschriebenen Artikel verleihen den betreffenden Bänden einen Werth, der sie weit über die bibliographische Litteratur heraushebt. Aus dem Jahre 1891 sei noch die Herausgabe von „The Lords Prayer in three hundred Languages. With a preface of R. Rost“ (London) erwähnt. Dazu kommen noch zahlreiche, meist werthvolle Artikel, die sich in Zeitschriften und Sammelwerken zerstreut finden, so in dem von Prof. Summers und eine Zeit lang auch von ihm selbst mit herausgegebenen „Chinese and Japanese Repository, in Luzacs Oriental List“ (einer bibliographischen Zeitschrift, die inzwischen an die Stelle von Trübner’s Record getreten war), in der Londoner „Times“, im „Athenaeum“ (hier größtentheils anonym, nur selten mit R. R. oder R. Rost gezeichnet), und vor allem in der „Encyclopaedia Britannica“. Namentlich die letzteren Artikel sind aus dem Vollen geschöpft und gehören zu dem Werthvollsten, das R. zu verdanken ist. Sie beziehen sich theils auf Lebensläufe berühmter Orientalisten, theils auf Land und Leute, Sitten und Gebräuche asiatischer Völkerschaften, theils auf orientalische Sprachen. Hervorgehoben seien hier die Artikel über „Malay Language and Literature“ (Bd. 15), über „Pali“ (Bd. 18), über „Siamese Language and Literature“ (Bd. 21), über die „Thugs“ (Bd. 23).

Neben seiner litterarischen und bibliothekarischen Thätigkeit übte R. nach wie vor die ihm lieb gewordene Lehrthätigkeit am St. Augustines College in Canterbury. Vorübergehend (1864) ist er auch Lehrer des Sanskrit an dem Civil Service College und Professor des Arabischen und Persischen am Kings College in London gewesen; doch mußte er diese Thätigkeit wegen Ueberbürdung bald aufgeben. Im J. 1893 wurde er im Alter von 71 Jahren pensionirt. Eigentlich hätte nach dem Gesetze seine Pensionirung bereits nach Ablauf des 70. Lebensjahres erfolgen müssen. Seine Freunde hatten sich aber bemüht, für den an seiner Stelle fast unersetzlichen Mann eine Hinausschiebung des Pensionirungstermins auszuwirken. Er hat seine Pensionirung nicht lange überlebt. Am 7. Februar 1896 starb er unerwartet an einem Herzschlage in Canterbury, wohin er sich gerade begeben hatte, um seine Vorlesungam am St. Augustines College zu halten.

Es ist bedauerlich, daß R. nicht dazu gekommen ist, größere selbständige Werke zu schreiben. Vielleicht waren es gerade, wie einer seiner Freunde, der Indologe Albr. Weber in Berlin geurtheilt hat, der riesige Umfang seines [528] Wissens und die für die Erhaltung desselben stets nöthigen Arbeiten, die ihn gehindert haben, eigene große Arbeiten zu schaffen. Beherrschte er doch nach einer Mittheilung seines Biographen O. Weise von den einsilbigen Idiomen Südostasiens mehr oder weniger das Chinesische, Tibetanische, Birmanische und Siamesische; der malayisch-polynesische Sprachstamm war ihm in fast allen seinen Zweigen und Verästelungen von den Philippinen und Formosa bis Madagaskar vertraut, und selbst im Neuseeländischen hat er unterrichtet. Von den Dravidasprachen auf dem Plateau von Dekhan waren ihm namentlich Tamil, Teluga und Malayalam geläufig; von den ural-altaischen Sprachen kannte er das Türkische, von den Bantusprachen das Kisuaheli; im Bereiche des semitischen Sprachstammes pflegte er das Syrische, Arabische und Assyrische; vom indogermanischen Typus endlich waren ihm außer den europäischen Vertretern das Sanskrit mit allen seinen indischen Verwandten, dem Pali, Prakrit, Hindi, Hindostani u. s. w.; und das Altbaktrische, Alt- und Neupersische geläufig. Sein Lieblingsgebiet bildete das Pali und das Malayische. Daß ihn diese fast beispiellose Fülle von Sprachkenntnissen in Verbindung mit seiner vielseitigen und anstrengenden Thätigkeit als Bibliothekar des Indian Office nicht zur Concentration auf eine eigene größere Arbeit kommen ließ, ist leicht begreiflich. Umsomehr hat er, wie schon oben hervorgehoben, in selbstlosester Weise die Arbeiten Anderer gefördert, und manches große Werk wäre vielleicht nicht zu Stande gekommen, wenn sein Verfasser sich nicht der Unterstützung Rost’s hätte erfreuen dürfen. Die Fachgenossen sind ihm dafür denn auch von Herzen dankbar gewesen. Das zeigte sich nicht nur in der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft und Mitgliedschaft bedeutender wissenschaftlicher Gesellschaften – er war Honorary Fellow of St. Augustines College in Canterbury, Ehrenmitglied der Kgl. Asiatischen Gesellschaft in London, der American Oriental Society in Boston, der Orientalischen Gesellschaft in Singapore, der Kgl. Orientalischen Gesellschaft der Niederlande im Haag, correspondirendes Mitglied der Literary Society in Madras, der Kgl. Gesellschaft der Wissenschaften in München (seit 1881) und der Ethnologischen Gesellschaft zu Paris – sondern das kam vor allem auch in dem ansehnlichen Ehrengeschenk von 416 Pfund Sterling (= 8320 M.) zum Ausdruck, das dem durch langwierige Krankheit in seiner Familie in finanzielle Schwierigkeiten gerathenen Gelehrten im J. 1891 von 176 Orientalisten aus Europa, Asien und Amerika unter dem Namen „Rost Testimonial Fund“ in zartfühlender Weise gestiftet wurde. Akademische Ehrungen wurden ihm durch die Verleihung des Ehrendoctors der Rechte seitens der Universität von Edinburgh im J. 1879, und der Würde eines Magister artium honoris causa seitens der Universität Oxford im J. 1886 zu Theil. An Orden waren ihm verliehen der russische St. Annenorden (1851), der indische Ritterorden (1888), der schwedische Gustav-Wasa-Orden (1889), der schwedische Nordsternorden (1894) und der preußische Kronenorden III. Cl. (1892).

Die ihn näher kannten, rühmen seine Willenskraft (die sich u. a. auch darin zeigte, daß er noch in den fünfziger Jahren mit der linken Hand schreiben lernte, da ihm die rechte den Dienst wegen Schreibkrampfes versagte) und Selbstbeherrschung, seine peinliche Gewissenhaftigkeit und Zuvorkommenheit und nicht zum mindesten seine generöse Gastfreundlichkeit. Sein Haus – das „Rostheim“ – ist der Sammelplatz fast aller Orientalisten und vieler Deutscher gewesen, die sich in England aufhielten.

O. Weise, Der Orientalist Dr. Reinhold Rost, sein Leben und sein Streben in Mittheilungen des geschichts- und alterthumsforschenden Vereins zu Eisenberg im Herzogthum Sachsen-Altenburg, Heft 12, 1897. [Dieser [529] Schrift sind die meisten Angaben obigen Artikels entnommen.] – C. Bezold in Luzacs Oriental List, Vol. VII. Februar 1896, S. 30. – W. v. Christ, Reinhold Rost, Sitzungsberichte der philosophisch-philologischen und der historischen Classe der K. b. Akademie der Wissenschaften zu München. Jahrg. 1896. München 1897, S. 152. – W. W(olkenhauer), Reinhard Rost im Globus LXIX, 179. – The late Dr. Reinhold Rost in Asiatic Quart. Rev. I (1896), p. 437 f. – Obituary Notice of the Death of Dr. R. Rost in Proceedings of the Asiatic Society of Bengal 1896, p. 50 f. – Cecil Bendall, Dr. Reinh. Rost im Athenaeum, 15. Februar 1896, S. 218. – J. C. S., Dr. Reinhold Rost in Academy, Bd. 49, S. 140; Dr. Reinh. Rost im Journal of the Royal Asiatic Society, 1896, S. 307–309. – H. Cordier in T’oung Pao, VII, 175; Prof. Dr. Reinh. Rost in der Zeitschr. für afrikan. und ocean. Sprachen II, 288 f.