Zimmerische Chronik/Band 1/Kapitel 69

<<< Kapitel 69 >>>
aus: Zimmerische Chronik
Seite: Band 1. S. 491–497
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[A188a][1] Wie herr Johanns Wörnher freiherr zue Zimbern mit herr Hainrichen freihern von Stöffeln und andern
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zu dem hailigen landt zogen und was im auf derselben fart begegnet.
Wie obgehört, das herr Johanns Wörnher freiherr zu Zimbern, nachdem er [240] in etwas unainigkait und widerwillen mit seinem herrn vatter komen und befunden, das
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villeicht derselbig beschwerlich oder langsam in seiner gegen-

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[492] wurtigkait hingelegt möge werden, hat er im fürgenomen, sein hern vatter ain zeitlang zu weichen und das hailig grab zu Jerusalem sambt andern hailigen stetten in Judea und Palestina mitlerweil zu besehen. Seitmals er aber herzog
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Sigmundts von Österreich rat, hat im ain solche verre und namhafte rais one sein vorwissen und erlaubtnus zu understeen nit gepüren wellen, derhalben er zum fürderlichisten zu bemeltem seinem herrn sich verfüegt, dem er sein fürnemen und ursachen desselben anzaigt, mit angehenktem
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begeren, ime gnedigclichen, damit er solche rais volbringen, zu erlauben. Solchs hat der herzog gern angehört, im darauf mit gnaden erlaubt. Hierauf herr Johanns Wörnher etlichen seinen herrn und freunden, bevorab an bemelts fürsten hof, sein fürgenomne rais eröffnet. Domals
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entschloßen sich herr Hainrich [A188b] freiherr von Stoffeln, Hanns truchsäs von Waldtburg zu Waltsee, ritter, und Ber von Rechberg zu Hohenrechberg und Bobenhausen, alle drei herzog Sigmundts rät, mit bemeltem herrn Johannsen Wörnhern in diser peregrination und bilgerrais zu sein;
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welche auch zugleich wie herr Johanns Wörnher umb erlauptnus beim herzogen anhielten. Das hat inen der herzog auch zugelassen, doch nit verrer oder weiter erlaubt, dann das sie vor winterszeit, woverr anderst möglich, widerumb bei im zu hof sein solten. Solchs musten sie, wiewol ungern
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und mit höchster beschwerdt, annemen, dann inen hiedurch die besuchung der hailigen stett in Arabia, als des bergs Sinai, Oreb und anderer, auch die besichtigung des königreichs Egipten, darin dann die mechtigen stätt Cairus und Alexandria sambt dem weitberüembten[2] flus Nilo gelegen,
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abgestrickt. Darumb namen sie solchs mit großer beschwerde an; sitmals aber sie anderer gestalt erlaubtnus nit bekomen, muesten sie damit benüegig und zufriden sein. Uf solchs alles schiden sie von ainandern, ain ieder haim, seine sachen, sovil in ainer kürze müglich, zu verrichten, auch sich mit
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gelt, diener und ander notturft zu versehen und auf den sechzehenden Aprillis im jar nach Christi gepurt vierzehenhundert drewundachtzige zu Insprugg anzukomen, im namen des allmechtigen volgendts die rais daselbst anzufahen. Als nu herr Johanns Wörnher wider von Insprugg zu Mösskirch
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ankomen, hat er seim herrn vatter, auch seim gemahel sein

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[493] gemüeth und [A189a] vorhaben, auch all gephlegne handlung, derhalben zu Insprugg vorm herzogen und sonst ergangen, eröffnet, und als im sein herr vatter zu ainer solchen christenlichen rais erlaubt, hat er in kurzer zeit der
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herrschaft handlungen auf ain ort, sovil im möglichen, gericht, sein herr vatter, herr Wörnhern, und vettern, den alten herrn Gotfriden, auch sein gemahel, die er schwanger hinder im verließ, dem [241] allmechtigen bevolhen, und ist er in wenig zeit darnach mit zwaien seinen dienern, aim alten,
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weisen und verstendigen vom adl, genannt Balthasser vom Bühel, und aim lautinisten, genannt Artus (ist auch ain barbierer und seer ain geschickter, hoflicher junger mentsch gewest und so fürträffenlich in saitenspiln, bevorab aber auf der lauten, das man zue disen zeiten wenig seines gleichen
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gefunden), den nechsten auf Insprugg zu geritten, daselbst er sein geselschaft, als nemlich Stoffeln, Truchseßen und Rechberg, vermög der abred gefunden. Die haben[3] nu bi inen gehabt zu diener und mitgeferten, nemlichen ain burger von Ravenspurg, genannt Ulrich Kramer, welcher irer aller
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dolmetsch und vil erfarn, dann er in vil landen und künigreichen gewest und das meer vil gebraucht; mer Conradten Becken von Memingen, irer aller schaffner und einkaufer; mer Petern von Waser[4], ir aller koch; mer Hannsen von Bobenhausen, ain gelerten gesellen, sambt Hannsen
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Schmiden, aim raisigen knecht. Noch haben sie ain caplon in gemainem costen bei sich erhalten, ain [A189b] Predigermünch, genannt Felix Fabri[5], ain lesmaister im Predigercloster zu Ulm, war vorhin anno vierzehenhundert achtzige mit herr Jörgen vom Stain, ritter, her Appollinaris, genannt Puppelius,
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vom Stain, ritters, son, über mer im hailigen land gewesen. Den het herr Hans truchses von Waldtpurg der gesellschaft bestelt. In summa, iren warn überal zwölf in ainer purs

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[494] von herrn, edelleuten, caplönen, dienern und knechten, die zu Insprugg zusamen komen und bei ainandern bis in das hailig landt verharten, auch hernach glicklichen mit ainandern widerumb in teutsch landt one irn caplon, welcher mit
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andern rittern zu sant Katharinen grab und ins künigreich Egiptum gezogen, komen. Ehe und zuvor sie von Insprugg abschiden, hat inen herzog Sigmund aigner bewegnus außer sondern gnaden fürdernusbrief an den herzogen von Venedig und den senat daselbst geben. Den sibenzehenden Aprillis
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ist die gesellschaft zu Insprugg auszogen, und als sie geen Sterzingen komen, wardt herr Johanns Wörnher von Zimbern von gemainer gesellschaft darzu erwelt und erpetten, das er sich mit eile sampt seinen dienern vor inen geen Venedig verfüegt, inen daselbst gelegne herberg zu bestellen, welchs
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er mit willen gethon. Und als er in wenig tagen, nachdem er von inen abgeschaiden, gen Venedig komen, hat er inen ain gelegne herberg daselbst bei aim gebornen Hochdeutschen von Frankfurt am Main, genannt Petter Heuchelhaimer, [A190a] bestelt. Mitler weil und er seiner gesellschaft
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ankunft erwart, hat er bei dem apostolischen legaten zu Venedig ain breve, under des bapsts Sixsti dem vierten namen ausgangen, erlangt, das er selb vierundzwainzigist die hailigen steet in Judea unverhindert aller christen möge besehen, welchs breve in orginali noch verhanden. Demnach im
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aber wol bewist, das wenig under der gesellschaft der welschen sprach, sitten und gepreuch bericht, hat er inen auf ain bestimpten tag ain aigne [242] barken sambt aim deutschen von Venedig auß bis geen Masters geschickt, seiner gesellen alda zu erwarten und, sobald die ankemen, die
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gleich in die stat zu obgenannter herberg zu fürn und zu belaiten, darab die ganz gesellschaft ain groß wolgefallen gehabt, und sein in solcher barken bis in ir herberg zu Venedig mit fröuden gefarn. Alda haben sie vil erlicher herrn und vom adl, nit allain aus teutschen landen, sonder
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auch aus andern christenlichen nationen gefunden, die alle des vorhabens gewest, das hailig land zu besehen etc., under denen dann die fürnembsten gewest: graf Hanns von Solms, herr Maximin, genannt Schmasman, von Rappollstain, herr Ferdinandt freiherr von Mernaw, herr Bernhart von Braiten-

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[495] bach[6], der zeit camerer des hohen stifts zu Menz, und vil vom adel. Zu Venedig seind sie ain ganzen monat still gelegen, in welcher zeit sie die stift, clöster und andere kirchen, deren ain große anzal daselbst, haimgesucht. Auch
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haben sich die gesellschaften allda gethailt in zwo galeen, also das die schwäbisch zu seignior Petro [A190b] Lando, die niderlendisch aber zu seignior Augustino Contareni, denen schiffpatronen, sich verdingt. Die artikl, welchermaßen sie uf wasser und landt von den patronen solten
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gehalten werden, haben sie in des herzogen von Venedigs canzlei besiglen und, wie breuchlich, verfertigen lassen. Den andern tag des Maien haben sich die obgenannten freihern und vom adl aus Schwaben in des herzogen von Venedigs pallatium verfüegt, und als sie in erfarung komen, das der
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herzog und der ganz senat bei ainandern, haben sie audienz begert, welche in vergunt und zugelassen. Als sie nu hinein komen, hat herr Johanns Wörnher von Zimbern herzog Sigmundts von Österreichs fürdernusbrief herzog Petro Mozenigo[7] von Venedig presentiert, darbei in lateinischer sprach
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ir fürnemen anzaigt, mit angehenktem begeren, die schiffpatronen zu fürderlicher und unverzogner ausschiffung zu halten. Als nu der herzog den brief von herrn Johannsen Wörnhern angenomen und das secret herzog Sigmundts erkennt, hat er mit frölichen geperden solchs den nechsten
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an im gesessnen senatorn sehen und glich darauf den brief offenlich vorm senat verlesen lassen; nach solchem der herzog aufgestanden, sie ganz gnedigclichen und nach der Venediger brauch mit dem kuss ieden emphangen, auch sich erpoten, von herzog Sigmundts wegen inen in allen
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zimblichen und pillichen sachen beraten und beholfen zu sein, als sie dann auch diser fürdernus hernach nit wenig [A191a] genossen, seitmals der herzog von Venedig inen zu befürderung der ausfart und in anderm dermaßen ze hilf komen, das sie one lengers verziehen den ersten Juni zu
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schiff gangen und die meerfart mit freuden angefangen. Sie haben sich anfengclichs in irer ausfart dahin gericht, geen Parenz (ist ain stat in Histria gelegen) zu faren, sie sind aber vom wind etwas höher getriben, also das sie zu Rubin ankomen. Nachvolgendts sind sie glicklichen für Ragus,

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[496] Corfun, Modona in Peloponeso oder Morea, bis in Cretam komen. Daselbst, als sie mit der gallea zu landt gefaren und, wie breuchlich, so man in der freund lendern anschifft, freudgeschossen, hat ain stuckbüchsen, so man gemainlich
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camerbüchsen nembt, herren Johannsen Wörnhern von Zimbern, als der ongefert nahe bei dem geschütz domals gestanden, dermaßen an ain schenkel geschlagen und verletzt, das er desshalber ain gute zeit lang hernach vil schmerzens erleiden und hinken hat müeßen. Zu Creta oder Candia seind
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sie nit lang bliben, sonder den nechsten uf Rhodis geschifft und von dannen auf Cipern, daselbst sie etliche täg verhart, dann signior Petro Lando der königin von Cipern, die dann ain geporne Venedigerin war, nahe mit sipschaft verwant, derhalben er zu ir geen Nicosia in die hauptstatt
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verritten und sie angesprochen etc. Außer Cipern seind sie in dreien tagen ungevärlich hinüber geschifft, das sie den ersten tag [A191b] Juli glücklichen und mit fröuden zu Japha im hailigen landt ankomen. Daselbst haben sie die ander signior Augustini Contareni galleen, so dann bei zwaien tagen
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zuvor angelendet, gefunden, von dannen baid patronen umb glait geen Rama und Jerusalem bei des Soldans statthalter sich beworben, und als inen sollichs zukomen, sein sie von dannen gen Rama gezogen und fürter den ailften tag des monats Julii geen Jerusalem. Hernach auf sonntag den
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zwölften tag ermelts monats hat der guardian Minoritenordens auf dem berg Sion die bilger alle zu früer tagszeit beschickt, und als dieselbigen erschinen, ist das ampt der mess mit großer andacht und ceremonien volbracht. Nachgendts hat bemelter guardian die bilger zu den hailigen
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stetten, auf dem berg Sion und allernechst darbei gelegen, in ainer proces gefüert, dieselben zu besehen; hernach sie alle in das closter zu gast über den morgenimbis geladen. Dozumal haben der mererthail der freiherrn, under denen dann herr Johanns Wörnher von Zimbern auch gewest, von
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demuot wegen den andern bilgern zu disch gedienet. Nach dem morgenimbis hat bemelter herr Johanns Wörnher aller bilgerschaft aus teutschen, auch andern nationen, so geladen gewest, von des guardian und des convents wegen zugesprochen, inen des gutwilligen erscheinens gedankt
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und gepeten, sie wellen inen den convent in trewen lassen bevolhen sein, darauf er sampt [A192a] dem caplon, fratre Felice Fabri, nit ain [244] claine steur von den bilgern eingesamblt, welchs

1 [497] sie dem convent zugestelt, hernach ieder in sein herberg sich gefüegt.



  1. 188a] 187b ist leer.
  2. weitberüembten] hs. weiptberuembten.
  3. Die haben] eine beschreibung dieser reise findet sich im Reyßbuch deß heyligen Lands. Franckfort 1584, 2°, von bl. 122b bis bl. 188a, unter dem titel: Eigentliche beschreibung der hin vnd wider Fahrt zu dem heyligen Land gen Jerusalem, von den wolgebornen ... Herrn Hans Werli von Zimber . . . Durch den wirdigen, andächtigen Herrn Felix Fabri, Lesemeister etc. Vgl. Petzholdt, Anzeiger, 1861, s. 284.
  4. Petern von Waser] obiges Reyßbuch deß heyligen Lands hat bl. 122b Peter von Walse (Waldsee), was wohl richtiger ist.
  5. Fabri] vgl. Fratris Felicis Fabri Evagatiorum in terrae sanctae etc. edidit Cunr. Diet. Hassler. Bibliothek des literar. vereins, band 2—4, und Petzholdt, Anzeiger, 1861, s. 283 ff. WS: Zu Felix Fabri siehe auch Bruder Felix Fabers Gereimtes Pilgerbüchlein.
  6. Braitenbach] über Breidenbachs beschreibung seiner reise zum h. grab vgl. Petzholdt, Anzeiger, 1861, s. 283. WS: Diese Fußnote wurde im Original auf der vorhergehenden Seite eingefügt.
  7. Mozenigo] s. Leo, Gesct. der italien. Staaten III, 174; Daru, Histoire de Venise I, 261.