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Titel: Wilhelm Bauer
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aus: Die Gartenlaube, Heft 52, S. 848
Herausgeber: Ernst Keil
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Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[848] Wilhelm Bauer, der arme Kreuzträger in München, hat zu seinem körperlichen noch das tiefste Seelen-Leid erfahren: sein einziges blühend herangewachsenes Töchterchen Constanze, die dem auf der ganzen rechten Seite seit Jahren völlig gelähmten Vater als Briefschreiberin und dadurch als traute Vermittlerin desselben mit der Außenwelt diente, ist nach wenigen Schmerzenstagen gestorben. Das ist das einzige Merkzeichen, welches im Jahre seines fünfundzwanzigjährigen Erfinder-Jubiläums noch zum Schluß sein hartes Schicksal ihm vergönnte. Wir schicken heute, aus Mangel an Raum, nur diese Notiz einem längeren Artikel voraus, welcher seinen letzten Lebenswunsch, daß seine 1849 begonnenen Erfindungen in ihren Modellen, Zeichnungen und Beschreibungen zum Besten seiner Familie öffentlich angekauft und aufbewahrt werden möchten, eingehender aussprechen soll.