Textdaten
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Autor: Rudolf Presber
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Titel: Wie lange noch –?
Untertitel:
aus: Die zehnte Muse. Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl. S. 71
Herausgeber: Maximilian Bern
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1904
Verlag: Otto Eisner
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Erscheinungsort: Berlin
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Originalherkunft:
Quelle: Commons = Google-USA*
Kurzbeschreibung:
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Die zehnte Muse (Maximilian Bern).djvu
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[71]

Wie lange noch –?

Wie mich die tolle Kleine neckt!
Sie wirft mir mit der Linken
Vom Tisch die Veilchen in den Sekt
Und sagt: so müsst’ ich trinken.

5
Und mit der Rechten schmeichelt sie

Um’s Kinn mir und die Wange
Und sitzt dabei auf meinem Knie – –
Wie lange noch – – wie lange?

Ein jeder hat vom Glücke halt

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Sein knapp bemessen Teilchen –

Der Sekt wird warm, die Kleine kalt,
Und welk sind schon die Veilchen.
Der Kellner schnarcht nach altem Brauch
Auf seinem Stuhl im Gange – – –

15
Die Kleine nickt, – bald schlaf ich auch.

Wie lange wohl – – wie lange?

Rud. Presber.