« §.9 Vernünftige und Christliche Gedancken über die Vampirs §.11 »
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Textdaten
Autor: Johann Christoph Harenberg
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Titel: Vernünftige und Christliche Gedancken über die Vampirs ...
Untertitel: §.10 - Die wunderbahren Würkungen können von der Seele des Verstorbenen nicht herrühren.
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Erscheinungsdatum: 1733
Verlag: Johann Christoph Meißner
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Erscheinungsort: Wolfenbüttel
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Quelle: Digitalisat des Göttinger Digitalisierungszentrums bzw. bei Commons
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§.X

[53] Vielleicht dürfen wir auf die Meynung[1] gerahten, daß die Seele des Verstorbenen Bluht sauge. Allein es läst sich auch dieses nicht reimen. Denn ist die Seele ohne einem subtilen Leibe, so sehe ich nicht, wie sie saugen könne. Durch einen allmächtigen [54] Willen mag sie solches nicht erreichen, weil sie dieselben nicht besitzet. Ist sie aber mit einem subtilen Leibe umhüllet, so wissen wir dennoch aus der Historie von dem reichen Manne und Lazaro, daß die Seelen der Frommen so fort nach dem Tode des Leibes von den Engeln in Abrahams Schoos getragen werde; die Seelen aber der Gottlosen zur Pein und Flamme fortgebracht werden, ohne einige fernere Verweilung in den Gräbern. Seelig sind die Todten, die in dem HErrn sterben, von nun an.


  1. [WS: korrigiert. im Druck Meynuug]