Topographia Sueviae: Frawenalb

Topographia Germaniae
Frawenalb (heute: Frauenalb)
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Freudenstatt
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1643, S. 71.
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FrawenAlb /

Ein Closter auffm Schwartzwald / von dem in einer Relation deß Jars 1624. stehet / daß der Marggraf von Baden / das statliche Adeliche Jungfr. Closter FrawenAlb / daran die Grafen von Eberstein theil hätten / eingezogen habe. Romanus Hay, in Horto Crusiano sagt / p. 341. es seye das Benedictiner Closter Albae Dominarum, in der Marggrafschafft Baden / Speyrer Bistumbs / den Nonnen restituirt worden. Mag aber jetzt wider eine andere Gelegenheit villeicht damit haben. Wie dann in der Designation, oder Specification Restituendorum in tribus mensibus, Anno 1650. zu Mäyntz getruckt / stehet: Eberstein / Cont. Aebbtissin deß Closters FrawenAlb / restitutionem deß halben Theil selbigen Closters / vnd angehöriger Dorffschafften / betreffend. Ist sonst vom Grafen Berchtoldo zu Eberstein / der vmbs Jahr. 1134. gelebt / gestifftet worden. Anno 1508. auff Liechtmeß / hat solches Closter / durch ein vnversehens Fewer / grossen Schaden gelitten. Anno 1525. ward es von den auffrührischen Bauren außgeplündert.