Topographia Germaniae
Sula (heute: Suhl)
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Sultzdorff
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1648, S. 99.
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Sula / Sulla / Suhl.

Oder Stadt Sull / am / oder allernächst vor dem Thüringer Wald / in der Graffschafft Henneberg / und ein grosse Meil von Schleusingen gelegen; allda die neuerbaute Kirche wol zu sehen ist / so von theils unrecht Saul genannt wird. Ist ein Städtlein / da viel Eisen-Ertz / besonders auff dem Dellberg / und Domberg / und auff dem Netz / wie einer sagt / zu finden. Ist jetzt verbrannt. Es seynd vor diesem viel tausend Mußqueten / und anders Büchsenwerck / da gemacht worden: deßwegen dann dieser Ort berühmt ist. Das Wässerlein wird die Hasel genannt / so in die Werre laufft.