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Topographia Germaniae
Höchstadt (heute: Höchstadt an der Aisch)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1648, S. 49.
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Höchstadt.

An der Aisch / in dem Bistumb Bamberg / Stadt / Schloß und Ampt / davon wir sonsten nichts aufgezeichnet finden / als / daß solcher Ort Anno 1632. den 30. Januarij / von den Schwedischen eingenommen; und weil derselbe wieder umbgetretten / den letzten Februarij Anno 1633. von den Weymarischen mit Sturm erobert / alles darinn / an Soldaten / Burgern / Bauren und Juden / niedergemacht / das Städtlein außgeplündert / verbrannt / und der Gewaltiger / oder Commendant aufgehencket worden sey. Ist vorhin ein schlechter Ort gewesen / aber / im nächsten Teutschen Krieg (in welchem er biß auffs Schloß / Anno 1633. abgebrannt / ) zimlich bevestiget worden. Kemnitzius sagt / von bemeldtem 33. Jahr / also: den letzten Februarij / ward von den Schwedischen / unter Hertzog Bernharden / Hochstädt / das Städtlein / mit Sturm erobert / alles / was männlich und erwachsen / an Soldaten / Bürgern / Bauren und Juden / niedergemacht / und das Städtlein rein außgeplündert. Und weil ein Feuer unversehens auß kommen / mit dem ansehnlichen Vorrath an Getraide / abgebrannt.