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Topographia Circuli Burgundici: Woerden

Topographia Germaniae
Woerden
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 156.
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[156] Woerden / Voerden. Von Theils aber unrecht / Wourden / genannt / ein feine Holländische Statt am Rhein / und 5. Meilen von Leyden gelegen; umbs Jahr 1160. von dem 28. Utrechtischen Bischoff Godefrido, die Seinige in Gehorsam zu erhalten / an einem sumpffigen Orth zu erbauen angefangen worden. Anno 1296. als Hermannus VVoerdanus, mit Gerardo Velseno, und Gisberto Amstelio, wider Graff Florentium V. von Holland conspirirt, ist dieses Woerda an die Graffen von Holland kommen / und ist wie Snoyus bezeuget / der vesteste Ort in gantz Holland vorzeiten gewesen / und für unüberwindlich gehalten worden / also / daß man ihn ins gemein den Schlüssel zu Holland nannte. Hat noch ein stattliches Schloß / und vermögliche Burgerschafft / und gehört hieher das ansehenliche Dorff Bodegraff; wie Zuerius p. 329. berichtet.