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Topographia Germaniae
Wasten (heute: Waasten, frz. Warneton)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 190–191.
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[190] Wasten / VVastena, ein reicher vornehmer Marcktflecken beym Fluß Lyß / oder Lisa, oder Leye / zwischen Ryssel / und Iperen gelegen / so ein Vogtey / und gar weites Gebieth über die hierumb gelegene [191] 15. Dörffer hat. Die Frantzosen nennens Warneton. Hat ein Regulirt Canonich-Manns-Closter / darinn die H. Ida, Gräfin zu Boulogne in der Picardi / und beeder Königen zu Jerusalem Godefr. Bullonii, und Balduini, Mutter / begraben ligt. Der Chronologus Christianus Massaeus, ist von hier bürtig gewesen. Es hat allhie auch ein Schloß. Im 5. Tom. Theatri Europ. stehet fol. 570. a. daß die Frantzosen Anno 1644. Wattene mächtig bevestiget / 5. Bollwerck und andere Wehren da verfertigt hätten: Ob es nun dieses Wasten / mit Außlassung deß Buchstabens s. wie in vielen Worten im lesen geschiehet / oder ein anderer Ort seyn mag / daran ermangelt mehrer Bericht.