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Topographia Circuli Burgundici: Virnenbourgh

Topographia Germaniae
Virnenbourg (heute: Virneburg)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 246.
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[246] Virnenbourgh / Virnenburg. Dieses an den Grentzen deß Ertzbistumbs Trier gelegenen sehr alten / und gar vornehmen Schlosses / so Graffen Titul hat / Nahmen / führet Johannes Bertelius von 4. Brüdern her / die es weyland besessen / und sagt / daß er gleichsam so viel / als vier Herren Burg / oder 4. Dominorum Castrum bedeute; welches Schloß vorzeiten für sich gewesen; aber Anno 1270. ein Lehen der Graffen von Luxemburg / wegen 200. vorgestreckter Pfund Pfenning worden seye. In deß Reichstags Abschiede deß Jahrs 1641. wird Herren Johann Freyherrens von der Reck / Herrens zu Alcken / etc. Reich-Hoff-Rahts Praesidenten / gedacht / daß solcher / wegen der Graffschafft Viernenburg / dabey durch einen Gesandten / erschienen; Item / daß sich Herr Philips Adam Graff zu Solm / auch zu Virnenburg; wie ingleichem Herr Friederich Ludwig Graff zu Löwenstein / etc. davon geschrieben. Ob es aber eben dieses Virnenburg / oder ein anders / kan ich nicht wissen; sonderlich / weil besagter Bertelius solches obgedachtes Schloß den Graffen von Manderscheid / umbs Jahr 1605. zueignet.