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Topographia Circuli Burgundici: Scherpenbeuuel

Topographia Germaniae
Scherpenbeuuel (heute: Scherpenheuvel-Zichem)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 73.
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[73] Scherpenbeuuel / Collis asper, von theils auch Mons acutus, oder Montaigu genannt / eine halbe Meil von dem alten Städtlein und Schloß Sichenen / und 1. Meil von der Stadt Diest gelegen / ist vor Jahren ein wilder und waldächtiger Ort gewesen / jetzt aber ein Brabantisch Städtlein / so aus Befelch Ertzhertzog Albrechts zu Oesterreich / Fürstens in Niederland / mit Thoren und Mauren / umbgeben worden. Gehört sonst / mit andern benachbarten Orten / erblich dem Haus Nassau zu. Ist wegen eines Marien-Bildes / und der Wunderwerck / so dabey geschehen sollen / sehr berühmt; davon Lipsius zu lesen. Es haben hochgedachter Ertzhertzog / und dero Gemahlin / Fr. Isabella Clara Eugenia, ein prächtigen / und wol Königlichen Tempel / von Grund auff / in runder Form / alda bawen lassen; der erst im Jahr 1621. vollendet worden ist; wie Miraeus in Fastis Belgicis, p. 341. und 515. berichtet.