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Topographia Germaniae
Reus (heute: Rœulx)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 214.
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[214] Reus / Reulx, Reux, Rodium, Rethia, Rentica, Rentiacum, ein sehr altes Städtlein im Hennegöw / dem Hauß Croye gehörig / so gut / und lustig / auch ein grosses Gebieth hat. Es ist nahende dabey ein Praemonstratenser Closter und Aptey / darinn Canonici Regulares seyn. S. Foillanus, der Bischoff / ist an dem Ort / wo jetzt dieses Hennegöwische Closter stehet / in dem Walde / so Lateinisch Sylva Carbonaria genannt wird / gemartert worden. Obgedachtes Städtlein und Gebieth / hat Carolus V. der Käyser zu einer Graffschafft gehöcht; so jetzt Marggraffschafft Titel haben solle. Es hat eine Capellen / der H. Jungfrauen Marien zu Ehren geweihet / so schön ist / und allda Wunderwerck geschehen sollen. Ligt 2. Meilen von Bins / und 3. von Bergen. Anno 1578. nahmen dieses Reuxinum die Spanischen ein.