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Topographia Germaniae
Mabuge (heute: Maubeuge)
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Monchii le Preux
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 211.
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[211] Mabuge, Mabeuge, Maubeuge, Malobodium, Malbodium, Melbodium. Eine Stadt im Hennegöw / fast 4. Meilen von Bergen gelegen / dardurch die Sambre laufft / daher es auch allda grosses Gewerb gibet / und seynd die Kirch / und das Closter zu Aldegund daselbst / sonderlich zusehen: welches heutigs tags ein Adeliches Jungfrauen Collegium ist / so Canonissae genannt werden. Die Stiffterin deß Closters ist die H. Aldegundis, und ihre Eltern / die H. Walbertus, und Bertilia, Königl. Frantzösischen Stammens / gewesen / welche zu Coussor, oder Cursorii, so ein Dorff in Hennegöw / zwischen Maubeuge und Beaumont ist /) ruhen; wie Aubert. Miraeus in Fastis Belg. pag. 512. schreibet / und seine Meynung ändert / in dem er vorher am 66. Blat berichtet / daß sie zu Sora / einem Flecken auch im Hennegöw / ligen theten. Im neuen Atlante Jansonii stehet; daß die Aeptissin allhie über die Stadt in Welt- und Geistlichem herrsche / und das Privilegium habe / daß sie eine gewisse Art bleyerner Pfenningen schlagen möge / deren 12. so viel als ein Brabantischer halber Stüber / gelten. Anno 1578. nahmen diesen Ort die Spanischen ein. Anno 1643. befanden sich die Frantzosen allhie.