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Topographia Germaniae
Goeree (heute: Goeree-Overflakkee)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 133–134.
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[133] Goeree / oder Goerea, nahend der Nord-See / und zwey grosse Meilen von Brüel gelegen / hat vorhin zu Seeland gehört / jetzt aber ist es ein Holländisch Städtlein / in einer Inselgestalt. Der Nam kompt daher / weiln die Schiff / so in die Maas gefahren / zwischen Vorne / oder Vornia, und der Insel / eine bequeme Stellung hatten. Dann Reeden / in alter Niderländischer Sprach nichts anders bedeut / als die Schiff zum Jahrmarckt wol außrüsten. Es hat aber diese Stadt vor Zeiten / der Schiffarten / und Handlungen halber / gewaltig floriret; [134] jetzt aber hat sie / wegen deß verstopfften Ports / und daß ihr die See schädlich / an Herrlichkeit grossen Abgang; schreibet Zuerius, umbs Jahr 1632. in seinem Theatro Holland. pag. 359. Hagelgans aber / umbs Jahr 1643. in Beschreibung Niederlands / saget am 130. Blat / hievon also: Goeree ist in einer kleinen Insel nahe bey Seeland gelegen / hat aber heutigs tags weder Wall / noch Mauren. Ist sonsten eine gute Schifflende / allda die Schiff sicher ligen künnen / davon es auch den Namen bekommen.