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Topographia Germaniae
Esch (heute: Esch an der Alzette)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 230.
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[230] Esch / ein Stättlein an dem Fluß Alizontia, oder Alizuntio, der von theils Eltz / von theils Alsat / und von theils Altzet / und dieses Luxemburgisches Stättlein Esch auff der Altzet / zum Unterscheid eines andern Esch auff der Sauren / zugenannt wird; wie dann auch dieser Fluß nicht weit von Esch entspringet. Es liget dieses Stättlein lustig / und hat eine fruchtbare Gegend / wiewol es mit selbigem nicht so wol mehr / als vor diesem stehet; nach dem Hertzog Wilhelm von Sachsen / dieses Land mit Waffen von der Hertzogin Elisabeth / auß dem Recht / dessen oben im Eingang dieses Theils gedacht worden / haben wolte. Dann durch deß Hertzogen Feld-Hauptmann / den Graffen von Gleichen / viel Burgers-Häuser allhie abgebrochen / und das gantze Stättlein seines Ansehens beraubet worden. Es hat gleichwol noch heutigs Tags seine Thor / und solche Gräben / daß niemand / ausser durchs Thor / in dasselbe kommen kan. Die Bürger allda haben die hohe Obrigkeit; aber das Einkommen nimbt der Königliche Luxemburgische Einnehmer / im Nahmen seiner / deß Königs / als Fürsten in Lützenburg / zu sich.