Topographia Braunschweig Lüneburg: Hudemühlen

Topographia Germaniae
Hudemühlen (heute: Hodenhagen)
<<<Vorheriger
Hoya
Nächster>>>
Jerxheimb
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 124.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Hodenhagen in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[124]
Hudemühlen.

Ist ein Adeliches Hauß / vnd kleiner Flecken dabey / nicht weit von dem Fürstlichen Ampthause Ahlden / jedoch auff der andern seiten der Aller und Leina / in dem Fürstenthumb Lüneburg gelegen. Auff dem Hause seyn drey Adeliche Wohnungen / fast in einem Triangel gelegen / vnd ist dasselbe mit Wall vnd Graben verwahret. Stehet dem vhralten Adelichen Geschlechte deren von Hodenberg zu. Welche anfänglich ihren Sitz an der Weser / in der Graffschaft Hoya gehabt / vnd wie derselbe von den damahligen Grafen von der Hoya eingenommen / sich in das Fürstenthumb Lüneburg begeben. Allda Sie bey Ahlden ein Hauß / der Hodenhagen genant / hinwieder erbawet vnd auffgerichtet. Wie Sie aber dessen ebenmässig verlustig worden / haben Sie ihre Wohnung besser herabwerts angeschlagen / vnd vorbesagtes Hauß zur Hudemühlen erbawet / welches sie anjetzo vor ihr Stammhauß halten.

[T61]
Hudemühle (Merian).jpg