Topographia Bohemiae, Moraviae et Silesiae: Trebnitz

Topographia Germaniae
Trebnitz (heute: Třebenice)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1650, S. 83.
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Trebnitz.

Ein Städtlein nahend Leutmaritz / Kostnblat / Milessow und Bilin / gelegen. Anno 1372. schlug der Donner in das Schloß Koschtialow (in den Landtafeln Kostolow genant) über diesem Städtlein Trebnitz / und dem Burggrafen Albrecht von Slawietin / und seinem Weibe / an beyden Schuhen / einem jeglichen die Spitze / oder Storchenschnabel / wie man sie selbiger Zeit getragen / hinweg / und ist doch den Füssen kein Schade wiederfahren; wie Wenceslaus Hagecius in seiner Böhmischen Chronik / part. 2. fol. 40. schreibet. Anno 1426. hat Procopius Rasus, der Thaboriten General / dieses Trebnitz erobert.