Topographia Bohemiae, Moraviae et Silesiae: Mirau

Topographia Germaniae
Mirau (heute: Mírov)
<<<Vorheriger
Meseritsch
Nächster>>>
Muglitz
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1650, S. 102.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Mírov in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[102]
Mirau / Mirow.

Ein Berg-Hauß / das Anno 1643. der Schwedische General Major Mortaigne auff Gnad und Ungnad erobert / und die darauff befundene Pferde / deren ein ziemliche Anzahl gewesen / unter das Geschütz Fuhrwerck außgetheilet. Ebener Gestalt ist es auch mit Blumlau ergangen; wiewol Mirau die Käiserlichen bald darauff wieder erobert haben / sagt eine Relation in Tomo V. Theatri Europaei, f. 217. b. et 219. a. Und stehet vorher fol. 158. b. daß solches Schloß Mirau dem Bischoff von Olmütz gehörig seye / und daß Herr von Enckefurth dasselbe wieder mit Sturm einbekommen habe.