Topographia Bohemiae, Moraviae et Silesiae: Meseritsch

Topographia Germaniae
Meseritsch (heute: Valašské Meziříčí bzw. Velké Meziříčí)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1650, S. 102.
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Meseritsch / Mesericz.

Dieses Namens finden sich beym J. A. Comenio, im Entwurff deß Marggraffthums Mähren / zwey Städtlein in diesem Lande / deren das erste gegen Böheim / um die Gegend gegen Bytesch / und Trebicz / an dem Wasser Oslawa / das andere Mesericz aber gegen Ungarn / und Schlesien / bey Krasno / an der untern Bečzwa / nit sonders weit von Titschin gelegen ist; daselbsten An. 1620. die Cosacken auß Polen / auff die 4000. starck / als sie dem Käiser Ferdinando zu Diensten am ersten in Mähren eingefallen / und viel Dörffer und Städtlein / außgeplündert / übel gehauset haben. Es hielte gleich damaln ein vornehmer Land-Herr allhie Hochzeit; daher ihre Beuten desto ansehnlicher waren.