Topographia Bohemiae, Moraviae et Silesiae: Maut

Topographia Germaniae
Maut (heute: Vysoké Mýto)
<<<Vorheriger
Malin
Nächster>>>
Melnick
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1650, S. 46.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Vysoké Mýto in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[46]
Maut.

In theils Land-Tafeln Hohen-Maut genant / eine Stadt / gegen Mähren / bey Litomisl gelegen / so vorzeiten / wie Boregk schreibet / den Versovizen gehöret hat / welche weiland mächtige Herren in Böheim gewesen / die denen Hertzogen daselbst viel zu schaffen gemacht / ja ihnen nach Leib und Leben getrachtet haben. Mit der Zeit gehörte diese Stadt Königs Wenceslai deß Aeltern / und folgends König Rudolphs Wittibe / die ihr aber der neue König in Böheim / Johannes von Lutzenburg / entzoge. Anno 1421. kam Zischka in diese Gegend / und nahm allda viel Schlösser / Städtlein und Dörffer / besonders aber Maut / Politz und Trautena / ein. Es ligt auch ein Maut bey Rockyzan in diesem Königreich Böheim.