Topographia Bohemiae, Moraviae et Silesiae: Mösebohr

Topographia Germaniae
Mösebohr
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1650, S. 161.
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Mösebohr.

Ein Städtlein / bey Gosez / Festenberg und Kobelgura / gelegen / und den Hertzogen zu Münsterberg / nach Oelß gehörig. Wird bißweilen Mösebahr / und Mösibor / geschrieben. Es seyn aber die Mesiborischen Güter in Schlesien / durch Kauff / den 27. Jenner / Anno 1599. vom Herrn Andrea Leschintzky / von Leschnow / an die Hertzogen von Münsterberg / und zu dem Fürstenthum Olsen / gelangt. Obbesagtes Städtlein Kobelgura / nahend Schildberg / und dem Ursprung der Weyda / bey 5. Meilen von Oelß gelegen / hat viel Durchreisens / weilen es an der Polnischen Gräntze gelegen / und man allda durchkomt / wann man von Breßlau auß Schlesien / nach Warschau in Polen / reisen thut. Weme aber solches Städtlein Kobelgura zuständig seyn mag / das stehet zu der Erfahrenheit.