Topographia Bavariae: Gravenaw

Topographia Germaniae
Gravenaw (heute: Grafenau)
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Gundelfingen
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main Merian 1644, S. 31–32.
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Grafenau (Niederbayern) in der Wikipedia
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Gravenaw /

Ist auch eine Statt in NiederBäyern / zur Straubingschen Regierung / vnnd / sampt dem Marckt Schönberg / ins Land-Gericht Bernstain / gehörig. Ligt von Passaw hinaußwarts gegen Böheimb zu / vnnd vor dem Böhmer Wald / am Sagwasser / so bey Bernstain in die Iltz / oder Ilislum, vnd dieser Fluß ferners bey Passaw in die Thonaw kompt. Es gehören in besagtes Landgericht Bernstain 4. Schlösser / 2. Sitz / vnd auff die 10. Hoffmarchen / ohne die Landgerichtliche Dörffer / vnnd andere Güter: Item nahend der Statt Gravenaw / das Closter vnd Probstey S. Oßwald / welches Closter Landgraff Johannes von Leuchtenberg / Graff zu Halß / Anno 1396. für die Brüder S. Pauli, deß ersten Einsidlers / Sancti Augustini Ordens / gestifftet / vnnd solchem die Pfarr zu Gravenaw / etc. geben. Ist sonsten ein armes Closter / so zu den Landtägen / mit [32] andern Clöstern / nicht beruffen wird. Sihe den 3. Tomum Metropol. Salisburgens. folio 57.