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Textdaten
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Autor: Gottfried Doehler
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Titel: Todtenwacht
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aus: Die Gartenlaube, Heft 34, S. 575
Herausgeber: Adolf Kröner
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1888
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
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Todtenwacht.

Die andern jubelnd zum Ball gehen,
Ich allein bin verlassen und traurig,
Im glänzenden Saal wie sie glühend sich drehn –
Und hier stöhnt der Nachtwind so schaurig.

Großmütterlein liegt auf der Todtenbahr;
Von einsamen Kerzen zittert
Ein matter Schein um das bleiche Haar,
Um die Stirne blaß und verwittert.

Ich halte treulich die Todtenwacht,
Von fern klingt der Sang der Geigen,
Es bläst der Wind so schrill durch die Nacht,
Ums Haus tanzt ein Geisterreigen.

Gottfried Doehler.