Hauptmenü öffnen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Johann Georg Theodor Grässe
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Sprüche von Altenburg
Untertitel:
aus: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen, Band 2. Anhang: Die Sagen des Herzogthums Sachsen-Altenburg, S. 368
Herausgeber:
Auflage: Zweite verbesserte und vermehrte Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1874
Verlag: Schönfeld
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Dresden
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[368]
51) Sprüche von Altenburg.
S. v. Beust Bd. II. S. 27 fg.

Gegen Pfingsten des J. 1524 fiel im Altenburgischen große Kälte ein, daher das Sprichwort kam: „ich will Dich zu Pfingsten auf dem Eise bezahlen“.

Während in demselben Jahre die Bürger der neuen Lehre wegen unter sich uneinig waren, indem die Katholischen ihren Gottesdienst in der Nicolaikirche, die Lutheraner aber den ihrigen in der Bartholomäikirche hielten, entstand im Bartholomäiviertel die Pest. Die Katholischen spotteten darüber und sagten: „die Holzäpfelchen werden abfallen“. Kurz darauf ergriff die Pest auch das Nicolaiviertel, nun antworteten jene: „die großen Birnbäume werden auch weidlich geschüttelt werden“.