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Graners zu Rügheim; die dritte ist noch unverheyrathet. Die Söhne sind: Herr Johann Gottfried Schöner, Diakon. bey S. Lorenz zu Nürnberg, bekannt durch mehrere Erbauungs-Schriften und als ein von seiner Gemeinde besonders geliebter Redner. – Herr Johann Friedrich Schöner Pfarrer zu Friesenhausen, einem freyherrl. von Dahlbergischen Gute im Canton Baunach. Der 3te ist Herr Johann Heinrich Schöner, Conditor und Specereyhändler in der Reichsstadt Schweinfurt.


2.
Aus dem Teutschherrischen. 

 Die Frage ist längst entschieden: woher Aufklärung in Religions-Sachen, im edlern Sinne des Worts, kommen müsse, wenn sie gedeihlich seyn soll. Hier einen kleinen Beleg dazu aus der neuesten Zeit. Bekanntlich haben unsere einsichtsvollen Bischöffe dieses Jahr die Fasten, auch so gar für die Mönchs-Klöster, aufgethan, und die Klöster machen von dieser bischöfflichen Erlaubniß Gebrauch, so wie man es auch von allen Layen erwartet hat. Letzteres fand ich auf einer Reise, die ich im vorigen und diesem Monat durch das Bisthum Wirzburg und die Teutschherrischen Lande machen mußte, ganz anders. Ich rede, wie natürlich, nicht von einem und dem andern Fall; denn wer kann es allen recht machen, sondern von vielen, besonders aus dem Mittelstande und den niedern Classen. Sie enthalten sich nicht nur des Fleisches, was man natürlicher Weise jedem gar

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Diverse: Miscellaneen in: Journal von und für Franken, Band 6. Raw, Nürnberg 1793, Seite 379. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Miscellaneen_(Journal_von_und_f%C3%BCr_Franken,_Band_6,_3).pdf/8&oldid=- (Version vom 1.8.2018)