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erst ließe sich über die Frage disputiren: können Mönche nützlich werden?


2.
Aus Bamberg. 

 Der in des IV. B. 5tem Hefte in einer Note von Herrn Repetitor Schneidawind rühmlichst erwähnte Herr Stadtvogt Günther zu Weißmain wurde von da auf das Richteramt Eggolsheim, und Herr Rechtspractikant Burkard, dessen Schrift über die Einrichtung des Armenwesens auf dem Lande den ersten Preis vom Fürsten erhalten hat, nach Weißmain versetzt.


3.
Aus Erlangen. 

 Herr Prof. Bayer ist zum ordentlichen Professor der Philosophie; der am Königl. Pädagogio zu Halle als Lehrer gestandene Herr Mehmel, und Herr M. Hirsching sind zu ausserordentlichen Lehrern der Philosophie ernennt worden.


4[.]

 Ich muß Sie auch mit einem Kunstgenie bekannt machen, das allerdings in der Reihe Fränkischer Künstler, die ihre Bildung sich allein verdanken, keinen der letzten Plätze verdient. Der Mann heißt Johann Andreas Hochrhein und ist aus Madenhausen, einem zum Gebiet der Reichsstadt Schweinfurt gehörigen Dorfe, gebürtig. Sein noch daselbst lebender Vater ist ein Bauer. Er genoß keinen andern Unterricht, als den der dasigen Dorfschule; und vor etlichen 40

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Diverse: Miscellaneen in: Journal von und für Franken, Band 5. Raw, Nürnberg 1792, Seite 112. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Miscellaneen_(Journal_von_und_f%C3%BCr_Franken,_Band_5,_1).pdf/2&oldid=- (Version vom 1.8.2018)