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August von Kotzebue: Der Verschwiegene wider Willen, oder die Fahrt von Berlin nach Potsdam. Ein Lustspiel in Einem Act |
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Frosch. (leise) Der Freund sieht ganz honnet aus.
Trott. Wenn ich in der Person mich nicht irre –
Julie. Bemühen Sie sich nicht, mein Herr, blos dem General werde ich sagen, wer ich bin.
Frosch. (leise) Also dem antworten wir nicht? auch gut. (laut) Ja, mein Herr, wir werden uns blos dem Herrn General zu erkennen geben, und der wird Ihren Freund lehren, wie man gegen Damen sich benimmt. (geht mit Julien in das Haus.)
Eilfte Scene.
Trott allein.
Aha! meine Vermuthung bestätigt sich. Es ist Julie selbst. Die Art, wie sie mich als Wiesen’s Abgeordneten empfing, die paar Worte, die sie sagte, das Bestreben mir zu entschlüpfen, die Plumpheit ihres Verwandten – ja ja, sie ists. Ich fange an zu fürchten, daß Wiesen zu spät gethan hat was sich
Empfohlene Zitierweise:
August von Kotzebue: Der Verschwiegene wider Willen, oder die Fahrt von Berlin nach Potsdam. Ein Lustspiel in Einem Act. Hartmann, Leipzig 1816, Seite 33. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Kotzebue_-_Der_Verschwiegene_wider_Willen.pdf/33&oldid=- (Version vom 8.9.2022)
August von Kotzebue: Der Verschwiegene wider Willen, oder die Fahrt von Berlin nach Potsdam. Ein Lustspiel in Einem Act. Hartmann, Leipzig 1816, Seite 33. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Kotzebue_-_Der_Verschwiegene_wider_Willen.pdf/33&oldid=- (Version vom 8.9.2022)