Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band VIII,2 (1913), Sp. 14581459
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8) Philosoph aus der Zeit Kaiser Iulians, Mutterbruder des Aristophanes, für welchen sich Libanios in der 14. Rede bei Iulian verwendete, zur Zeit der Rede (362 n. Chr. nach Sievers Leben des Libanius 96, 61) nicht mehr am Leben (§ 32 S. 99, 9 Förster). Der Philosophie des H. [1459] und seines Bruders Diogenes gedenkt Libanios § 7 S. 90, 2. § 34 S. 100. 1f. Ihre Richtung muß der des Iulian und seiner neuplatonischen Umgebung jedenfalls nicht entgegengesetzt gewesen sein, da Libanios § 32 S. 99, 9ff. bemerkt, der Kaiser würde sie, wenn sie noch am Leben wären, um sich haben, ebenso wie den Priskus und Maximus. Mit dem Lehrer des Maximus (s. u. Nr. 4[1]) ist dieser H. schwerlich identisch, da Libanios (§ 32. 34) allen Anlaß gehabt hätte, dieses Verhältnis zu Maximus zu erwähnen; hingegen vielleicht identisch mit dem H. der Briefe 1206 und 1291 (anders Sievers Leben d. Libanios 94, 47).

Anmerkungen (Wikisource)

  1. fehlerhaft, gemeint ist Nr. 9