Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Beiname der Venus
Band VII,1 (1910) S. 188
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Frutis, nach Cassius Hemina frg. 7 Peter bei Solin. II 14 Beiname der Venus: ubi (in agro Laurenti) dum simulacrum, quod secum ex Sicilia advexerat, dedicat Veneri matri (Aeneas), quae Frutis dicitur, a Diomede Palladium suscepit. Der Versuch (O. Keller Latein. Volksetym. 37 nach Scaliger), in F. nur eine Entstellung des Namens Ἀφροδίτη zu sehen, scheitert abgesehen von lautlichen Schwierigkeiten an der Tatsache, daß es nach Paul. p. 90 ein Heiligtum dieser Göttin mit dem Namen Frutinal gab: Frutinal templum Veneris Fruti. Gemeinhin bringt man den Namen mit frutex zusammen.