Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band V,1 (1903), Sp. 1079–1080
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2) Canal oder Flussmünde an der ostafricanischen Küste, südlich von den ,Hafenplätzen (s. Δρόμοι) der Azania‘ und von den Pyralaoiinseln; von da an streicht die Küste nicht mehr südwestlich, sondern gerade südwärts bis zur Ausinitis (s. d., jetzt Wasîn, 4° 40’ Süd), von wo die Überfahrt zur Insel Menuthias (d. i. Pemba) nur noch 300 Stadien beträgt; Peripl. mar. Erythr. 15. C. Müller und Fabricius erblicken darin mit Recht die Mündung des Stromes Ṭana oder Dana, der sich in die Ungama- oder Formosa-hay unter 2° 37’ ergiesst; der Arm Ozi erinnert hier an die alte arabische Feste Ὁğ; gegenwärtig [1080] sind Kau und binnenwärts Vitu namhafte Plätze.