Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band IV,2 (1901), Sp. 20742075
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Damona (-ǒna, vgl. Epǒna, Divǒna u. a.), keltische Localgöttin, neben (Apollon) Borvo (oder Bormo) als Gesundheitsspenderin verehrt auf mehreren in den Badeorten Bourbon-Lancy und Bourbonne-les-Bains gefundenen Inschriften. Zu den [2075] unter Bormo und Borvo angeführten (vgl. CIL XIII 2805ff.) kommt noch die Widmung Damonae Aug(ustae) Claudia Mossia et C. Iul(ius) Superstes fil(ius) l(oco) d(ato) ex d(ecurionum) d(ecreto) v(otum) s(olverunt) l(ibentes) m(erito) aus Bourbonne-les-Bains, Chabouillet Rev. arch. n. s. XXXIX 1880, 25 (Abbild, pl. III nr. 8), sowie die Aufschrift eines einst vergoldeten Bronzegefässes, das mit anderen ähnlichen in Chassenay (dép. Côte-d'Or) in einem Brunnen gefunden wurde: Aug(usto) sacr(um). Deo Albio et Damonae Sex. Mart. Cociliani [f.] ex iussu eius s. l. m., CIL XIII 2840. Hier erscheint also D. als Genossin des Thermengottes Albius (vgl. Candidus Nr. 1). Der Name Damonus auf Figulinen mehrfach bezeugt, s. Holder Altkelt. Sprachsch. s. v.

[Ihm.]