Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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substantivisch, kommen öfter bei Martial vor: lances chrysendetae XLV 97. Hier
Band III,2 (1899) S. 24942495
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Chrysendeta, substantivisch, kommen öfter bei Martial vor: lances chrysendetae XLV 97. Hier und II 43, 11 sind es grosse Schüsseln, namentlich um grosse Fische aufzutragen, und da es sich offenbar um den Namen einer bestimmten Gefässgattung handelt, werden solche auch II 53, 5. VI 94. XI 29, 7 gemeint sein. Aus dem Namen ist zu schliessen, dass sie silbern mit goldenem Rande waren. Eine solche Schüssel auch Athen. IV 129 b: πίναξ ἀργυροῦς ἐπὶ πάχος οὐκ ὀλίγον περίχρυσος. Ähnlich werden die phialae chrysendetae bei Herzog Gall. Narb. app. p. 30 nr. 111 zu verstehen [2495] sein. Adjectivisch kommt das Wort noch vor von einem goldverzierten Schwert (Philem. bei Poll. X 145) und von einem goldgefassten Edelstein, Plut. Lucull. 3. Becker-Göll Gallus II 376. Marquardt Privatl.² 697, 1.

[Mau. ]