Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band II,1 (1895), Sp. 462
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8) Aus Theben, gehörte mit Leontiades und Philippos (s. d.) zu den Häuptern der Oligarchen, die im Sommer 382 den Lakedaimoniern die thebanische Burg in die Hände spielten (Plut. Pelop. 5, 2; vgl. Xen. hell. V 2, 25–31. Diod. XV 20, 2). Im J. 379 war er, offenbar unter dem Druck der lakedaimonischen Besatzung mit Philippos zum Polemarchen erwählt worden, fiel aber schon im Winter desselben Jahres unter den Dolchen der von Pelopidas (s. d.) und dessen Freunden geführten Demokraten. Sein Tod leitete die Befreiung Thebens ein (Xen. hell. V 4, 2ff. VII 3, 7. Plut. Pelop. 6–11; Ages. 24, 1; de gen. Socr. 25–84; quaest. conviv. I 3, 1; non posse suav. vivi 17. Corn. Nep. Pelop. 3, 2. 3).